Waldeslust
Frei nach Goethe:
Ich ging im Walde so für mich hin,
nach Caches zu suchen, das war mein Sinn.
Im Schatten sah ich ein Döslein schön,
recht gut versteckt, doch noch eben zu sehn.
Darin war ein Logbuch, dort trug ich mich ein,
und legte es wieder in die Dose hinein.
Ich versteckte sie wieder am stillen Ort
für den nächsten Cacher und stahl mich fort.

Über den Wald kann man recht prosaisch sprechen:
Eine in der deutschen Forstwissenschaft verbreitete Definition definiert Wald als eine Pflanzenformation, die „im Wesentlichen aus Bäumen aufgebaut ist und eine so große Fläche bedeckt, dass sich darauf ein charakteristisches Waldklima entwickeln kann“.
Wikipedia
oder auch poetisch ins Schwärmen geraten. Wer besingt hier im Folgenden wohl Wald, Natur und Bäume?
1.
O Täler weit, o Höhen,
O schöner, grüner Wald,
Du meiner Lust und Wehen
Andächtger Aufenthalt!
2.
Ein Fichtenbaum steht einsam
Im Norden auf kahler Höh.
Ihn schläfert; mit weißer Decke
Umhüllen ihn Eis und Schnee.
3.
Die Buche sagt: Mein Walten bleibt das Laub.
Ich bin kein Baum mit sprechenden Gedanken,
mein Ausdruck wird ein Ästeüberranken,
ich bin das Laub, die Krone überm Staub.
4.
Die hohen Tannen atmen heiser
im Winterschnee, und bauschiger
schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
Die weißen Wege werden leiser,
die trauten Stuben lauschiger.
5.
Es wächst wohl auf der Heide
und in des Waldes Raum
ein Baum zu Nutz und Freude,
genannt der Birkenbaum.
6.
Du gute Linde, schüttle dich!
Ein wenig Luft, ein schwacher West!
Wo nicht, dann schließe dein Gezweig
So recht, daß Blatt an Blatt sich preßt.
Wer sie alle identifiziert, wird mit den Koordinaten für einen Cache belohnt.
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