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Die "Mona Lisa" Berlins - Der Archaeopteryx EarthCache

Hidden : 12/18/2025
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Die „Mona Lisa“ Berlins

 

Das Berliner Exemplar des Archaeopteryx lithographica gilt als das bekannteste Fossil der Welt. Es ist etwa 150 Millionen Jahre alt und wurde ca. 1875 in Kalksteinablagerungen auf dem Blumenberg bei Eichstätt in Bayern gefunden. Der Archaeopteryx wird auch gerne als „Mona Lisa“ Berlins bezeichnet. Er ist im Museum für Naturkunde Berlin ausgestellt und wird genauso gut bewacht, wie eben jenes Gemälde in Paris. Doch wie kam er dorthin?

 

Achtung! Um diesen EarthCache absolvieren zu können muss das Museum für Naturkunde besucht werden. Es gelten die Öffnungszeiten, Eintrittspreise und die Hausordnung des Museums.

Solnhofener Plattenkalk und seine Entstehung

 

Im oberen Jura erstreckte sich in Süddeutschland ein tropisch warmes Flachmeer mit guten Lebensbedingungen für Kalk-abscheidende Organismen. Es entstand eine ausgedehnte Karbonatplattform, die in mancherlei Hinsicht der heutigen Bahama-Plattform ähnelte. Vor etwa 145 Millionen Jahren, im jüngsten Teil des oberen Jura, war sie durch zahlreiche Riffzüge und dazwischenliegende wannenartige Lagunen stark gegliedert. Von den Riffgebieten zeugen massige Kalk- und Dolomitgesteine, die heute oftmals markante Felsen bilden, wie der Burgstein bei Dollnstein oder die Zwölf-Apostel-Felsen. In den Lagunen lagerten sich dagegen dünnbankige Plattenkalke ab.

Die Lebensbedingungen in den verschiedenen Plattenkalklagunen waren recht unterschiedlich und änderten sich auch mit der Zeit. Oft schränkten hohe Salzgehalte und geringe Sauerstoffsättigung die Entfaltung des Lebens ein. Besonders lebensfeindlich waren die Lagunenböden aus klebrigem Kalkschlick, der von Blaugrünalgen abgeschieden wurde. Das nahezu gänzliche Fehlen von am Boden lebenden Tieren bewirkte, dass nicht nur die Feinschichtung des Sediments, sondern auch die Überreste von abgesunkenen Tierleichen perfekt erhalten blieben.

In großer Zahl fand man vor allem Reste von damals im Meer lebenden Tieren wie Ammoniten, Fischen, Krebsen und Seelilien. Überraschenderweise wurden mitunter sogar Weichteile der Tiere versteinert – man fand sogar fossile Quallen. Seltener sind Fossilien von am Land lebenden Pflanzen und Echsen. Vergleichsweise häufig versteinerten auch die Reste von fliegenden Tieren, die in die Lagunen gestürzt waren. Hier sind vor allem Flugsaurier zu nennen, aber auch Insekten, deren Hautflügel oft bis in die feinsten Details erhalten blieben.

Das berühmteste Fossil der Plattenkalke – wenn nicht sogar überhaupt – ist der Archaeopteryx. Alle zwölf bisher bekannten Exemplare stammen aus der Altmühlalb.

 

Das Berliner Exemplar ist am Besten und Vollständigsten erhalten davon.

 

 

Zum Loggen beantwortet mir folgende Fragen:

 

1. Beschreibe mit eigenen Worten, was genau du alles auf dieser Fossilienplatte hier im Museum erkennen kannst? Gehe dabei näher auf Gliedmaßen, Körperbau und eventuelle besondere Auffälligkeiten ein. Kannst du mir den unterschied zu anderen Exemplaren darlegen?

 

2. Urvogel? Mache dir Gedanken, was ist eigentlich ein Urvogel, warum ist er entstanden?

 

3. Wie kam den nun dieses Exemplar nach Berlin? Beschreibe den Werdegang des Fundes nach Berlin. Welchen speziellen Namen des Archaeopteryx trägt es deshalb?

 

Macht bitte vor Ort ein Foto von euch oder einem persönlichen Gegenstand und ladet es mit eurem Log hoch.

 

Bitte schickt mir die Antworten per Mail oder über das Nachrichtencenter zu.

 

 

 

Quellen:

Wikipedia

Bayrisches Landesamt für Umwelt

Museum für Naturkunde Berlin

Bilder erstellt duch ChatGPT

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