Diese Cacheserie führt euch um den Kamelberg zwischen Kappel und Neuhäuser. Sie bietet eine abwechslungsreiche Runde für Geocacher jeden Alters. Auf einer Strecke von knapp 4 Kilometern erlebt ihr Natur, Bewegung und kleine Herausforderungen.
Unterwegs erwarten euch zum Teil schöne Aussichtspunkte, an denen sich eine kurze Pause lohnt, ebenso wie spannende Wherigos, Multis und Mysteries, die zum Teil ein wenig Anstrengung erfordern. Der Weg ist vielseitig: Mal gemütlich, mal etwas anspruchsvoller – aber immer lohnenswert.
🧗♂️🔍 Für jeden etwas dabei
Diese Serie ist ideal für einzelne Cacher oder Gruppen mit unterschiedlichen Interessen:
Klettern: Kleine Kraxelstellen sorgen für Abwechslung (keine Ausrüstung nötig - mit Förster gesprochen).
Suchen: Gut versteckte Dosen fordern Spürsinn und Geduld.
⚠️ Hinweise:
Festes Schuhwerk wird empfohlen.
Bei Nässe können einzelne Abschnitte rutschig sein.
Bitte bleibt auf den Wegen und behandelt Natur und Verstecke mit Respekt.
Nun zu diesem Cache:
Neulich habe ich in einer alten Bibliothek einen Text gefunden, der sich auf einen großen Schatz bezieht und er scheint weit aus mehr Konkretes zu enthalten, als alle Werke, die ich bisher darüber gelesen habe. Sowohl der Umfang der magischen Artefakte als auch eine Beschreibung des Platzes ist vorhanden.
Notiz: Folgender Absatz ist sehr interessant, wenn gleich auch völlig unklar. Er ergibt eigentlich gar keinen Sinn, bezieht sich auf Menschen mit Kamelen, und hat somit nichts mit dem Rest des Textes zu tun. Dennoch, oder gerade deshalb, glaube ich, dass hier eine Art Schlüssel verborgen ist:
"Als wir aus den Donnerhöhlen kamen, da sahen wir sie. Sie hatten breite Wagen. Vor den Wagen waren grade 47 Kamele gespannt. Eigentlich eine seltsame Zahl und was machen Kamele vor Wagen? Als wir dem nachgingen erkannten wir, dass die Anzahl der Tiere nicht ausreichte, um die 58 Wagen zu bedienen.
Neugierig auf diesen Teil konzentriert, begann ich, die Zahlen zu betrachten, die scheinbar willkürlich erwähnt waren, und doch fiel mir auf, dass immer wieder dieselben Muster auftraten. Keine Linie unterstrich ein Wort am Rande — neben „Südgang“ waren jedoch fünf Punkte eingeritzt.
Zufall? Kaum. Denn auf Seite sechs fand ich eine handgeschriebene Notiz, die in anderer Tinte verfasst war:
"Wenn du die Zahl der Tiere von der Zahl der Wagen abziehst, bleibt dir der Weg, nicht der Ort."
Ich begann zu rechnen — und der Rest ergab sich fast wie von selbst. 58 minus 47 – das war 11 - das machte aber irgendwie keinen Sinn?!
Also mal auf Seite 11 nachgeschaut und hier gab es eine kleine Zeichnung: sieben Hügel mit einem Stern darüber.
Am unteren Rand dieser Seite war erneut eine Zahl eingekreist: 55. Offenbar war sie von Bedeutung, vielleicht eine Entfernung, vielleicht ein Maß. Als ich später bei Dämmerung das Pergament gegen das Licht hielt, erschienen in schwach leuchtender Tinte noch drei weitere Zeichen – 3, 6 und 3 –, die wie eine Art Koordinaten wirkten, doch in keiner mir bekannten Form.
Ich war mir sicher: Der Text beschreibt keine Legende – er ist eine verschlüsselte Wegbeschreibung.
Viel Erfolg!