Vor Kurzem ist mir ein Wegkreuz aufgefallen, das ich mir genauer angeschaut habe. Nach etwas Recherche ist nun dieser Cache entstanden, der nicht nur einen Bezug der Schlacht an der Somme zu unserer Heimat herstellt, sondern auch zeigt, dass jeder der unzähligen, namenlosen Toten, die auf den Soldatenfriedhöfen begraben wurden, in der Heimat eine Familie hatte. Unter den Vermissten war auch ein Soldat aus unserer Region, für den dieses Wegkreuz und der Gedenkstein hier zu finden ist.
„Gg. Kalb, vermißt 15.IX.1916“, vermisst seit dem Tag, an dem erstmalig gepanzerte Fahrzeuge über das Schlachtfeld rollten.
Dieser Ort erinnert an die Unfassbarkeit des Krieges und an die Menschen, die nicht zurückkehrten. Halte einen Moment inne – für all jene, deren Namen in den Listen verschwanden, aber deren Geschichten weiterleben.
Hier noch ein paar Informationen: N49 48.506 E11 02.694
Die Schlacht an der Somme war eine der größten Schlachten an der Westfront des Ersten Weltkrieges. Sie begann am 1. Juli 1916 im Rahmen einer britisch-französischen Großoffensive gegen die deutschen Stellungen. Sie wurde am 18. November desselben Jahres abgebrochen, ohne eine militärische Entscheidung herbeigeführt zu haben. Mit über einer Million getöteten, verwundeten und vermissten Soldaten war sie die verlustreichste Schlacht der Westfront während des Ersten Weltkriegs. (Auszug aus Wikipedia)
Mehr noch als die Kämpfe um Verdun, wurde das Somme-Gefecht zum Inbegriff der Materialschlachten im Ersten Weltkrieg.
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Am 15. September 1916 setzten die Briten erstmals eine neue Waffe ein: den Panzer. Die meisten der sogenannten Tanks fielen zwar wegen technischer Probleme noch aus, aber die wenigen, die die deutschen Linien erreichten, sorgten für Verwirrung.
„Über die Kraterfelder kamen zwei geheimnisvolle Ungeheuer angekrochen (...) Es gab kein Hindernis für sie, eine übernatürliche Kraft schien sie voranzutreiben. Unser Maschinengewehrfeuer und unsere Handgranaten prallten an ihnen ab.“
So schilderte ein deutscher Kriegsberichterstatter seinen Eindruck. Die Kämpfe an der Somme gingen Mitte November 1916 zu Ende. Die Briten hatten einen Streifen von zehn Kilometern erobert – aber um welchen Preis! Sie hatten 420.000 Tote und Verwundete zu beklagen; die Franzosen verloren 204.000 Mann. Die deutschen Verluste werden auf 465.000 Mann geschätzt. Noch heute zeugen die vielen Soldatenfriedhöfe in der Picardie von der ungeheuren Erbitterung, mit der hier um jeden Meter Boden gekämpft wurde. (Quellhinweis)
An den Startkoordinaten findest du weder einen geeigneten Parkplatz noch befindet sich dort das Final.
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