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Die Mühltalbrücke Mystery Cache

Hidden : 1/8/2026
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Straßen sind für die verschworenen Mitglieder des Geheimbunds der Geocacher eine ganz wichtige Sache. Besonders Brücken helfen, Hindernisse zu überwieden. So gibt es auch im Nordwestlichsten Bezirk diese Art der Infrastruktur - sogar eine der höchsten im Lande. Aber wie kommt man zu sowas?

Mündliche Überlieferungen zeichnen ein gutes Bild der Entstehung dieser wichtigen Einrichtung wie hier am Beispiel des Mühltals:

Früher war der Weg ins nordwestliche Mühlviertel für die Landesregierung eine echte Tortur. Die hohen Herren litten Höllenqualen, weil die langwierige Anreise zu Feuerwehrfesten und Bierzeltsegnungen ihre Quote an Banddurchschneidungen massiv drückte. Weniger Denkmäler pro Tag bedeuteten weniger Wählerstimmen – ein politischer Notstand!

Die Lösung sollte die A127 sein: Eine Prachtautobahn direkt ins Herz der Stammwählerschaft. Doch wie das in Österreich so läuft, wurde bei den unzähligen Spatenstichen so viel Geld verprasst, dass das Budget schneller weg war als ein kühles Blondes am Zeltfest. Übrig blieb nur die Sparversion: die B127.

Bei Neufelden tat sich dann jedoch ein buchstäblicher Abgrund auf. Um nicht ewig durch das finstere Tal mäandern zu müssen, baute man 1991 die höchste Brücke Oberösterreichs. Ein Monument, das den Vergleich mit den 7 Weltwundern nicht scheuen muss! In Linz versuchte man zwar kürzlich, diesen Rekord zu brechen, aber dank kapitaler Rechenfehler blieben die Pylone dort zu niedrig. Der Titel bleibt also bis dato im Bezirk!

Das ein Ausbau der Infrastruktur auch für das gemeine Volk günstig scheint, ist in diesem Bezirk selbst ohne Studien gut zu erkennen.

Wenn man dann im oberen Mühlviertel unterwegs ist, lernt man schnell: Das „RO“ auf dem Kennzeichen steht eigentlich für „Renn-Organisation“. Die Einwohner des Bezirks Rohrbach pflegen einen Fahrstil, der irgendwo zwischen Formel 1 und Fluchtversuch angesiedelt ist. Doch das Epizentrum dieses Geschwindigkeitsrausches ist die berüchtigte Mühltalbrücke.

Während Touristen diese bewundern wollen und das Tempo senken, packt den waschechten Rohrbacher beim Anblick der Pfeiler die nackte Panik. Für viele ist das Bauwerk kein architektonisches Highlight, sondern ein Endgegner, den man mit Lichtgeschwindigkeit bezwingen muss. Man munkelt, manche schließen vor der Auffahrt kurz die Augen, drücken das Gaspedal bis zum Bodenblech durch und hoffen, dass die Fliehkraft sie über das Tal auf festen Boden trägt.

Dass die Polizei dort regelmäßig „Erinnerungsfotos“ schießt, wird in der lokalen Zeitung fast schon als sportliche Rangliste der Geschwindigkeitsrekorde geführt. So gibt es Planungen, die Brücke mit den neuesten Erkenntnissen der Verkehrswissenschaften soweit zu optimieren, damit auch diese spezielle Zielgruppe gebremst wird.

Hier die visualisierte Endversion lt. aktuellem Planungsstatus:


Soviel zu den Überlieferungen aus alter Zeit und den aktuellen Begebenheiten - aber jetzt beschäftigen wir uns noch mit folgenden Fragen (Wiki bevorzugen) bevor wir dem Monument einen Besuch abstatten:

Die Mühltalbrücke

Ein fröhliches Finden!!

PS: Manche mündlichen Überlieferungen sind dann doch mehr Fiktion wie Wahrheit!
PPS: Aber im Kern könnten Wahrheiten widergegeben sein.
PPPS: Man sollte trotzdem nicht alles allzu ernst nehmen...


Additional Hints (No hints available.)

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