In der Dämmerung, wenn das Licht verblasst,
und der Regen auf die kalten Gleise fällt,
spürt man die Last, die auf den Schienen rast,
wenn sich Metall an hartem Stahl reibe.
Ein Funkenflug, der kurz die Nacht erhellt,
bevor die Stille wieder Einzug hält.
Die alten Fahrer würden wohl behaupten,
dass jede Weiche ihre eigene Sprache spricht,
wenn sie die schweren Wagen sicher führten
durch das Gewirr aus Drähten und aus Licht,
hinein in die Depots, die sie einst erbauten,
wo nun der Strom in sanftem Summen bricht.
Man bräuchte nun genauere Signale,
um im Labyrinth der Linien nicht zu irren,
wenn Wagenreih an Wagenreih sich stellt.
In dieser großen, schlafenden Testhalle,
wo nur noch leis die Stromabnehmer schwirren,
ruht nun der Puls der laut geword’nen Welt.