Die evangelisch-lutherische Kirche St. Simeon in Hamburg-Osdorf wurde 1958/59 erbaut, nach dem der Pfarrbezirk Osdorf aus der Kirchengemeinde Nienstedten ausgepfarrt worden war. Namennsgeber ist Simeon, einer der frühen Christuszeugen in Jerusalem.
Zu den Besonderheiten der Kirche gehören ihr Glockengeläut, das von Pastor Lehmann komponiert und disponiert wurde und sich von den in der Campanologie üblichen klassischen Motiven unterscheidet, die von Ellen Sieveking gestalteten metallenen Altarbilder sowie die 1960 von Emanuel Kemper & Sohn erbaute Orgel. Hinzu kommt, dass St. Simeon über keinen eigenen Friedhof verfügt.
Der Stadtteil Osdorf besitzt mit der Maria-Magdalena-Kirche am Osdorfer Born eine zweite Kirche und Kirchengemeinde.