Ein alter Kartograph hat eine merkwürdige Art, Koordinaten zu notieren.
Statt Zahlen verwendet er Kunstwörter, in denen die entscheidenden Ziffern versteckt sind.
Er war ein sehr seltsamer Mann. Er liebte Ordnung, Struktur und klare Reihenfolgen – und er verabscheute jedes Durcheinander. Seine Karten waren legendär, aber seine Art, Koordinaten zu notieren, brachte Generationen von Schatzsuchern zur Verzweiflung.
Er litt an einer merkwürdigen Eigenheit, die er selbst „Vokalallergie“ nannte.
Vokale störten ihn, verwirrten ihn, irritierten ihn. Er duldete sie nur dort, wo sie seiner Ordnung nicht im Weg standen – an festen, unverrückbaren Positionen.
Du kennst bereits einen Großteil der Koordinaten:
N 51° 09.xxx E 013° 41.xxx
Die Minutenwerte sind somit bekannt – doch die Nachkommastellen bleiben verschlüsselt.
Der Kartograph hinterlässt dir eine Liste seiner „Worte“:
1. KALMERIT
2. SARLEHIT
3. WALTERIK
4. GARNEHIT
5. RANLERIT
6. HALREHIN
7. FALMERIT
8. NORLEHIT
9. RAGHERIT
10. SALNERIT
11. KARMEHIT
12. WALREHIK
13. TALNERIT
14. HARLEMIT
15. MERLERIT
16. FARHELIN
17. NALMERIT
18. WERLEHIT
19. SARHERIK
20. KALREHIN
Alle diese Wörter folgen demselben System. Nur eines davon führt zu den richtigen Nachkommastellen. Die Buchstaben sind nur Zahlen in Verkleidung.
Er zählte von A bis Z, also von 1 bis 26 – und am Ende interessierte ihn nur die letzte Ziffer des jeweiligen Buchstabenwertes.
Wir haben schon sein Schema durchschaut, damit Ihr es nicht gar zu schwer habt:
Alle folgenden Wörter folgen seinem strengen Schema: 8 Buchstaben, der 2. und 5. Buchstabe sind Vokale (wegen seiner „Vokalallergie“ nur dort erlaubt). Alle anderen Buchstaben tragen Zahlen. Die Reihenfolge ist unveränderlich – er haßte Chaos. Nur ein einziges Wort führt zu den richtigen Nachkommastellen. Nun setzen wir von D5 auf D4,5.
Wenn du alle sechs Nachkommastellen (Nord und Ost) addierst, und die Zahl 40 erhältst, dann hast Du die Finalkoordinaten.