Setz Dich hin und Ruhe Dich einfach mal aus.
Bitte Stift mitbringen.
Hier in der unmittelbaren Nähe zum Rathaus kann ein bisschen Information zu der Geschichte von Steinenbronn ja nicht schaden.
Quelltexte von Wikipedia übernommen.
Geographische Lage
Steinenbronn liegt am Rand des Naturparks Schönbuch, am alten Handelsweg Stuttgart–Schweiz (frühere Bundesstraße 27, jetzt Landesstraße 1208), fünf Kilometer südlich von Leinfelden-Echterdingen, drei Kilometer nördlich von Waldenbuch und fünf Kilometer östlich von Schönaich
Altertum
Steinenbronn gehört zu einem alten Siedlungsgebiet im weiteren mittleren Neckarraum. Archäologische Funde weisen auf eine dichte Besiedlung seit der jüngeren Steinzeit um etwa 2.500 v. Chr. hin. Keltische Ansiedlungen durch den Stamm der Helvetier entstanden ab etwa 450 v. Chr. Als keltisches Kulturdenkmal gilt das in Steinenbronn gefundene Teilstück einer Stele, dessen Nachbildung vor dem Rathaus aufgestellt ist. Das Original steht im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart. Nach dem Rückzug der Helvetier auf das Gebiet der heutigen Schweiz folgten römische, alemannische und fränkische Siedler.
Mittelalter
Die erste urkundliche Erwähnung Steinenbronns stammt aus dem Jahr 1348. Steinenbronn war seit dem frühen Mittelalter Herrschaftsgebiet der Pfalzgrafen von Tübingen gewesen, wurde aber 1347 wegen der Verarmung der Pfalzgrafen zusammen mit dem gesamten Forst Schönbuch an die Grafen von Württemberg verkauft. Damit gehörte Steinenbronn zum Stammland des Hauses Württemberg. 1434 verschrieb Graf Ludwig I. von Württemberg 13 Gemeinden des Böblinger Amts, darunter Steinenbronn, seiner Gemahlin Mechthild, Pfalzgräfin bei Rhein, als Wittum. 1483 tat ihm sein Sohn, Graf Eberhard im Bart, gleich und vermachte seiner Gemahlin, der Markgräfin Barbara Gonzaga von Mantua, ebenfalls Steinenbronn mit anderen Gemeinden als Wittum.
Steinenbronn war zunächst dem Amt Böblingen und ab 1446 dem Amt Stuttgart zugeordnet.