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Am Botti sys Grab – Virtual Reward 5.0 Virtual Cache

Hidden : 2/3/2026
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   virtual (virtual)

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Geocache Description:


Unghüürig

Eine alte Sage über den Riesen Botti und sein Grab von Hans Zulliger

Vom Botti u syr Schweschter

Vor vilne Jahre het men uf em Schwarzchopf hinge wyligen e Riis aatroffe, der Botti. Er isch eso große gsi wie nes Huus u het e Tüssel gha wi nes Wagerad. U Toope - ohni müesse z bärze, het er dermit chönne dryßgjähregi Buechen uusschryßen u sen anen Arfel näh, grad so wi wenn üserein de Chüngle chruttet. U sälb het er de gmacht, ztrutz daß er scho zwöihundert Jahr het uf em Puggel gha. Sy Schweschter isch no byn ihm gsi, e Frou het er e keni gha. Äis Wybervolch isch ihm lybähnlig gsi, nid weniger starchi u bäumegi weder är. Wenn i jitz chönnti säge, wohar die bede cho sy! Weder das het niemer rächt gwüsst. U s de Bärge, het men öppe gseit, hingäge hätti dersch kene chönnen uf e Stämpfel gä. U wo der Botti u sy bäretalpegi, gstabiochtegi Schweschter zäme ghusaschtet hei, ob im Tüüfelschucheli ungen oder ineren angere Höhli, das het ou niemer sicher chönne säge. Neuere hei bhertet, die zwöi schlafi bal hie u bal dert unger den Eiche, ds eländischte Strubwätter heig ne nüüt aa, eso gsungi u chächi sygi si. Mit de Puren im Biet hets Botti nid schlächt gmeint u ne nie nüüt zleid ta, ds Gägespiel, mängisch het er ne no Hang aagha, we si i der Chlemmi gsi sy. Einisch het emel der Lutzerepuur im Sädelbach hinge Päch gha, won er mit emene Chlafter Buechigem wott vürache fahre. Es isch grad a sälbem Ort gsy, wos ke rächte Bode het, u d Reder syn ihm bis zu den Achsen ygheit. Alles Steine zuecheferggen, Escht streuen u de Rosse d Geisle gä het nüt abtreit.


Er het ds Fuerwärch eifach nümmen us em Dräck use brunge, weder vüretsi no hingertsi. Wo ner du afe gschwitzt het wi nen Ankebättler, die Roß ihrer Ränze fasch ir Südere gschleipft hei un är sälber bis zu den Chnöien i däm chaarige Lätt inne gstangen isch - der Gugger hätti da nid sölle chuttige wärde, da laat er en aatelänge Zyletefluech vüren u brüelet, was ihm us der Gälle ma: «Mues i jitz myseech das hellverfluechte Holz wider ablade, chuum daß i's föif Minuten uf em Wagen obe ha! U de usbeindlet i däm Soudräck! Es het u het e kei Gattig!» Da ghört er vom Hoger achen öpper lache; wi wenn es Dotze Wildsäu derhar cho wäri, eso het es gruchset u grochlet. Un uf ds Mal steit der Botti da, häicht d Waag ab, lüpft die Chlöben eis Gurts us der Pappen u treit se, em Zablen un U sschla u Rüchele ztrutz, wyter achen uf d Straß, wo si wider besseri isch. Druuf macht ersch glych mit em Fueder. Ds Püürli isch ganz verschmeiets dagstangen u het am Schnouzändi gchätschet, eso ungwahns isch ihm di Sach vorcho. Wo der Botti fertig isch mit syr Arbit, mürmets tuußig «Dank heigisch! » u steit da wie nes Hosebuebli, won ihm der Gagerischt ds Brot gstohle het. Erseht wo der Botti du der Wald ueche geit, wird der Puur wider hämel u fahrt wäg. Es angersch Mal het eine bim Wyßhuus obe z achergfahren, u won er a eim Ort änenuus isch un e Ougeblick verschnuppet, wott er sys Göhni aazünte. Er füllts y, chnüüblet ds Füürschlachemässer us em Sack u merkt, daß er ke Schwumm meh het. Er probiert, gobs ohni gai, schlat u sürgglet, weder es isch z luftigs Wätter. Da gseht er am Waldbord ir Blütti der Botti hocke u neuis a sym Schue ume nifle. Der Puur nimmt sech zämen u brüelet ihm: «La gseh, Botti, hättisch mer öppe chlei Schwumm?» Dä nimmt drei Schritt u steit bin ihm bim Pflueg. «Däich!» seit er, «da hesch es bitzeli!» Es bitzeli - üseremein hätti nes Jahr dranne gha! Druuf dütet der Riis uf d Stiere: «Du hesch jitz emel ou drü styffi Tierli da - sy no meh derergattig bi dir deheime?» «Nei!» macht der Puur. «Weder mi cha no mithine choufe!» «Mir chämti settigi grad chummlig!» seit du Botti, meh zuen ihm sälber as zum Puur. «Jää-hescht öppen ou neuis z fuerwärche?» gwungeret du dä. «Das nid; weder mys Schweschterli het afen e grüüseli en alti Scheube, me mueß sech ganz schäme! Es mangleti ne neui, sälb wär e ke Hoffert. U mir hätti d Hütt vo sibe settige große Stiere nötig, für eini z mache. Chönntisch mer du die emänd zueha?» «Bhüetis ja, säuft chan i das!» lachet der Puur, «weder da bruucht me nid grad läbegi Stiere ztod z schlaa, d Metzger hei scho öppe Hütt. Eis la der gseit sy: es settigs neumödischs Fürte chunnt nid wohlfeel!» «Häb ke Chummer!» macht Botti u nimmt e Plaatere Gält vüre, es het der Puur tüecht, es syg es tolls Schnitzseckli, «i troue, das wird emel länge!» Er git sen em Puur u schüttlet ihm d Hang: «Bhüet di Gott!» «Oi-oi!» brüelet das Manndli u gumpet vo eim Bei uf ds angere, as wenn ihm überscheh wäri. Wo der Riis abzottlet, litzt der Puur der Ermel hingere: bis halb an Arm ueche het er chöltschblaui Mose gha. «Däm giben i die Hang nid zwuri!» het er brummlet. «Dä drückti eim es Ärmli z Bry, ohni öppis Böses z däiche ! Ds anger Mal nimen i de nes Schyt mit mer, das chan er de minetwägen erchnuuschte, bis es ihm zwüsche de Fingeren use saftet!» Er het.du die Hütt z.megrützet u se nem Botti brunge. U gly druf het me richtig däm sy Schweschter im ene neue, heitergälbe Schurz gseh,. we si isch cho ge Brot oder süsch neuis choufe. Er het e chly en aregi  Gattig gmacht, will er us so mängem Flären isch zämeblätzet u hinge mit zwene Schwänzen isch bungen gsi. Weder gha het däs allwäg, u mi het nid allibott müe.e schnurpfeh an ihm. Ou d Riise hei kes ewigs Läbe. Einischt imene Hustagen isch der Botti gstorbe. Un im Grauholz nide, fasch ar Burdlefstraß arme, het ihm sy Schweschter ds Grab gmacht. Vo wyt här het si zwe grüüslig Steine i ihrer Scheube derhar .bracht u sen ufgstellt, eine bim Chopf u der anger bi de Füe.e vo ihrem totnige Brueder. Druuf achen isch si furt, niemer het sen umegseh. Wotsch mers nid rächt gloube, he? Jänu, su gang sälber i ds Grauholz achen u frag i de Tannacheren e Puur oder im Walde Holzchnächt, gib ihm e Stumpen oder es Göhni Toback, de chunnt er der Bottis Grab gwünd gäm cho zeige!

Die Steinsetzung Bottisgrab im Grauholz ist seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wissenschaftlich bekannt, wobei der Flurname „Bottenholtz“ bereits 1345 urkundlich erwähnt wird. Die Anlage gilt als eine der ältesten Kultstätten der Region und wird zeitlich zwischen Bronzezeit und keltisch-römischer Epoche eingeordnet. Die wenigen erhaltenen Überreste lassen darauf schließen, dass es sich ursprünglich um eine Grab- und Menhiranlage gehandelt hat.

Erhalten sind heute noch zwei Menhire (aufrecht aufgestellte Findlinge), die etwa 7,5 Meter voneinander entfernt stehen. Der größere Stein misst 3,30 m, der kleinere 2,8 m. Historischen Berichten zufolge befand sich zwischen ihnen früher ein Grab. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Anlage jedoch durch Schatzgräber stark beschädigt.

Beim Bau der Autobahn A1 wurde das Bottisgrab 1959 archäologisch untersucht und 1962 etwa 30 Meter nach Westen versetzt. Dabei wurden die Menhire nicht korrekt wieder aufgestellt: Ihre Ausrichtung wurde um 90° gedreht, wodurch die ursprüngliche Orientierung verloren ging. Untersuchungen zeigen, dass die ursprüngliche Längsachse der Anlage vermutlich auf den Sonnenaufgang zur Wintersonnenwende ausgerichtet war, wie es auch bei vielen prähistorischen Grabanlagen in Europa beobachtet wird.

Da ein zukünftiger Ausbau der A1 eine erneute Versetzung der Steine notwendig machen könnte, wurde vorgeschlagen, die Menhire so zu repositionieren, dass ihre ursprüngliche Ausrichtung wiederhergestellt wird. Idealerweise sollte die Anlage dann wieder so stehen, dass um die Wintersonnenwende der Sonnenaufgang über dem Südwestgrat des Schwarzchopfs entlang der ursprünglichen Achse beobachtet werden kann. 

 

Deine Aufgabe ist ein Foto von den Menhiren mit einem persönlichen Gegenstand von dir im Log zu Posten.

Ich wünsche mir eine persönliche Zusammfassung, was du in dieser Geschicht als Moral empfunden hast. Das ist keine Bedingungen diesen Cache zu loggen aber spannend zu wissen, was die Moral der Geschichte sein könnte.

Mehr über Botti findest du bei: nubis-verein

Vielen Dank Georg Ledergerber und Richard Walker für die zur Verfügung gestellten PDF's und der Schule Moosseedorf für die Hochdeutsche Zusammfassung.

 


Virtual Rewards 5.0 - 2026-2027

This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between February 3, 2026 and February 3, 2027. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards 5.0 on the Geocaching Blog.

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