Der Elefant, der Backteich und die Klosterkirche von Loccum
Foto: Stebra,
Kloster Loccum,
CC BY-SA 3.0
Das Kloster Loccum ist eines der besterhaltenen Zisterzienserklöster Deutschlands. Gegründet 1163, liegt es eingebettet in Wälder, Teiche und den Klosterforst und bildet bis heute ein fast geschlossenes mittelalterliches Ensemble aus Kirche, Kreuzgang, Klausurgebäuden, Wirtschaftsgebäuden und Wasseranlagen. Typisch für die Zisterzienser ist die schlichte, klare Architektur: keine barocken Türme, sondern ruhige Formen, Naturstein, Licht und ein ausgeklügeltes System von Gräben und Teichen zur Versorgung und Fischzucht.
Heute ist Loccum ein evangelisches Kloster mit Predigerseminar, spirituellen Angeboten und Tagungen – also ein Ort, an dem Geschichte, Glaube und Bildung dicht beieinanderliegen.
Für diesen virtuellen Cache sind drei Fotos Pflicht – jeweils an einem markanten Ort
Station 1: Klosterkirche – Herz des Klosters
Die Klosterkirche St. Maria und Georg wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist bis heute das geistliche Zentrum des Klosters Loccum. Typisch für die Zisterzienser wirkt sie von außen bewusst schlicht, ohne hohen Turm, mit einem einfachen Dachreiter – innen beeindruckt sie durch klare Formen, Stein und Licht statt Prunk.
Fotoaufgabe 1:
Mach ein Foto von dir, deinem GPS oder einem Kuscheltier (oder etwas Ähnlichem), das eindeutig erkennbar ist und dir zugeordnet werden kann. Die Klosterkirche muss deutlich im Hintergrund zu sehen sein.
Station 2: Der „Elefant“ – die riesige Zehntscheune
In Loccum steht ein Elefant, der nie trompetet. Er ist groß, grau und aus massivem Stein gebaut – die alte Zehntscheune, die alle nur „Elefant“ nennen. Hier lagerten die Zisterzienser-Mönche jahrhundertelang den „Zehnten“: Den Pflichtanteil der Bauern an Getreide und Früchten. Ortskundige flüstern schmunzelnd, dass es manchmal eher ein Viertel war – Elefant voll, Mönche satt, Dörfler hungrig!
Fotoaufgabe 2:
Mach ein Foto von dir, deinem GPS oder einem Kuscheltier (oder etwas Ähnlichem), das eindeutig erkennbar ist und dir zugeordnet werden kann. Der Elefant (die große Zehntscheune) muss deutlich im Hintergrund zu sehen sein.
Station 3: Backteich – „angebacken“ an der Fulde
Südlich des Klosters liegt der Backteich, ein Teich, der direkt an der Fulde „klebt“ – daher sein Name: Er ist so dicht an den Fluss gesetzt, dass er quasi an ihm „angebacken“ ist. Der Backteich war Teil der Wasser- und Fischwirtschaft des Klosters, über Gräben und die Fulde mit der Umgebung verbunden. Oberhalb des Backteichs liegen die "Lannewertsteiche" (Landwehrteiche), in denen die Karpfen gehalten wurden.
Die Karpfenflucht
1957 brach bei einer Flut der Damm an den "Lannewertsteichen" (Landwehrteiche) oberhalb des Backteichs. Die Karpfen nutzten die Gelegenheit und schwammen mit der Strömung in die Fulde – und weiter in den Mühlenteich des Müllers Hanebutt in Loccum. Der Klosterförster verlangte die „Herausgabe des Klostereigentums“. Der Müller soll trocken geantwortet haben: „Nimm dir die Klosterkarpfen – däi met’n Krüz up’n Puckel sünd diene!“ (Die mit dem Kreuz auf dem Rücken sind deine!)
Fotoaufgabe 3:
Mach ein Foto von dir, deinem GPS oder einem Kuscheltier (oder etwas Ähnlichem), das eindeutig erkennbar ist und dir zugeordnet werden kann. Der Backteich muss deutlich im Hintergrund zu sehen sein.
Logging-Regeln
- Lade alle drei Fotos mit deinem Log hoch:
- Klosterkirche
- „Elefant“ (Zehntscheune)
- Backteich
- Optional: Schreibe zum Schluss noch eine schöne Anekdote aus deiner Heimat, Stadt oder deinem Dorf in deinen Log.
Viel Spaß beim Entdecken von Klosterkirche, Elefant und Backteich!
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