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Erbarmungsloses Schicksal und Schröder-Mausoleum Virtual Cache

Hidden : 5/1/2026
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   virtual (virtual)

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Geocache Description:


"Wer es wagt, auf meiner Beerdigung zu weinen, mit dem rede ich kein Wort mehr!" (Stan Laurel)

Vorweg: Der Friedhof Ohlsdorf hat Öffnungszeiten. Diese sind unbedingt zu beachten! Für KFZ-Fahrer sind diese im Sommer zur Zeit der Veröffentlichung dieses Caches 09:00-20:00h und im Winter 09:00-18:00h. Radfahrer und Fußgänger können deutlich früher auf den Friedhof Ohlsdorf gelangen! Das Mausoleum muß zur Erfüllung der Logbedingung nicht betreten werden!

Logbedingungen:

BEACHTET BITTE BESONDERS BEI DER LANGWEILER-VARIANTE DIE GESAMTEN LOGBEDINGUNGEN GENAU!

Edition Denkmal (Voraussetzung ist die Anwesenheit von drei Personen!): Stellt die Szene des Schicksals mit den beiden hinter sich her schleifenden Personen mit dem Mausoleum des Barons von Schröder im Hintergrund nach. Dazu solltet ihr eine Unterlage nutzen, die dreckig werden kann. Personen mit Knieproblemen oder anderen körperlichen Schäden sollen sich an dieser Version bitte nicht versuchen. Oder dies nur in einer für sie zumutbaren Weise gestalten. Die Gesichter müssen nicht erkentlich sein. Bei der Edition Denkmal braucht kein Zettel mit Besuchsdatum und Nicknamen ins Bild mit integriert werden. Das Foto gehört in jeden Onlinefundlog mit hinein!

Langweiler-Version (Besuch alleine möglich und nach Cachestatuten absolut und völlig ausreichend!): Mache/Macht ein Foto von dir/euch oder einem Teil von dir/euch vor Ort mit dem Mausoleum des Barons von Schröder im Hintergrund. Jeder Onlinefundlog benötigt ein eigenes Foto! Auf dem Foto müssen das Besuchsdatum und der Nickname des Besuchers oder die Nicknamen der Besucher klar erkenntlich zu lesen sein. Nicknamen und Datum dürfen nicht nachträglich ins Bild eingefügt werden. Es werden auch keine Bilder von sich vor dem Bildschirm eines Laptops/PCs oder KI-Bilder akzeptiert.

Egal ob bei der Edition Denkmal oder der Langweiler-Version: Das Foto muß von vor Ort sein. Es darf nur in der Weise nachbearbeitet werden, daß man sich und/oder weitere Personen unkenntlich macht, wenn diese nicht erkannt werden wollen oder sollen.

Zur besseren Klarheit noch einmal die Logoptionen:

1. Edition Denkmal: Erkennbare Nachstellung der Skulptur "Das Schicksal" zu dritt auf dem Foto in dem jeweiligen Log der daran teilnehmenden Cacher ohne weitere Logbedingungen! Kein Nickname, kein Datum! Nur das Mausoleum muß zusätzlich im Hintergrund erkennbar sein!

2. Langweiler-Version: Mindestens ein eigener Körperteil (Daumen, Bein ...) + Nickname (oder Nicknamen beim Papiersparmodus) + Logdatum + Mausoleum auf dem Foto im jeweiligen Log ersichtlich!

Bitte wegen der Besonderheit dieser Cacheart neben der Einstellung des oben beschriebenen Fotos im jeweils eigenen Log als unbedingte Logbedingung zusätzlich als freiwillige Logbedingung zumindest einen vollständigen Satz in den Onlinelog schreiben. Das zeugt einfach von Höflichkeit und Respekt.

Weitere zusätzliche Option: Ich möchte mit diesem Virtual auf einen der vielen Lost Places auf dem Ohlsdorfer Parkfriedhof aufmerksam machen. Hamburg hat noch weitere Lost Places zu bieten, die tatsächlich nicht immer gleich als solche zu erkennen sind. Wer weitere sehenswerte Lost Places irgendwo auf der Welt kennt, darf diese sehr gerne im eigenen Log erwähnen oder auch Bilder von diesen Orten hier oder 259NGA einstellen.

So könnten die Bilder aussehen:

Edition Denkmal (teilweise anonymisiert).

Langweiler-Version, Variante ohne Anonymisierung. An dieser Stelle bedanke ich mich für die Unterstützung durch meine Modells hamburgerwolf (links) und TrinityLost (rechts).

Langweiler-Version, Variante in völliger Anonymisierung.

"Sagt mir was zu beweinen ist
War mein Leben so grau und trist?
Denk' ich nach, so ist eins gewiss
Ihr sollt nicht trauern
Was sind Tage des Abschieds schon
Gegen Jahre, die wir bekommen
Lasst die Tränen, genug davon
Ihr sollt nicht trauern
Ihr sollt nicht trauern
Um mich
Ihr sollt tanzen, tanzen, in alle Ewigkeit
Ihr sollt tanzen, tanzen, ans Ende eurer Zeit
Ihr sollt tanzen, so als wär' ich unter euch
Als wär' ich unter euch
Ihr sollt tanzen, tanzen, bis zum jüngsten Tag
Ihr sollt tanzen, tanzen, was auch kommen mag
Ihr sollt tanzen, so als wär' ich unter euch
Als wär' ich immer noch
Unter euch
Ihr sollt tanzen
..."
("Santiano", "Ihr sollt nicht trauern", Album "Im Auge des Sturms")
 

Zur Skulptur "Das Schicksal"

(Quelle: Eigenes Bild)

Daten zum Werk

Hugo Lederer: Das Schicksal
(1896/1905, Muschelkalk, Figur 200 cm, Sockel 20 cm)
Friedhof Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg (Ohlsdorf)

Beschreibung

Das Schicksal hat oft grausame Pläne. Ein Friedhof ist ein passender Ort, um dies zu überprüfen, denn viele der dort begrabenen Menschen wurden viel zu früh aus dem Leben gerissen. Der Bildhauer Hugo Lederer schuf um die vorige Jahrhundertwende eine leicht überlebensgroße Sandsteinskulptur, die das Schicksal als eine erbarmungslose Frau darstellt, zwei wehrlose Leiber an den Haaren hinter sich herziehend. Eine junge Frau und ein junger Mann in früher Blüte ihres Lebens wurden offenbar vom Tod eingeholt, obwohl der Mann sich noch an das Leben zu klammern scheint. Die drastische und verstörende Darstellung lässt den Betrachter mit dem Schicksal hadern, lehrt ihn zugleich aber auch Demut vor dessen Unberechenbarkeit und Unbestechlichkeit.

Ursprünglich stand die Skulptur im Garten der Famile Lippert am Alsterufer. Das Haus wurde 1943 durch Bomben zerstört, die Figur verbliebt jedoch bis 1956 auf dem Grundstück. Dann fand sie ihren neuen Standort auf dem Ohlsdorfer Friedhof.

Person

Hugo Lederer
Hugo Lederer wurde am 16. November 1871 in Znaim (heute Znojmo, Tschechische Republik) geboren. 1884–1888 besuchte er die K- u. K. Fachschule für Keramik in Znaim, Fachbereich Ton und anschließend bis 1890 die Kunstgewerbliche Werkstätte in Erfurt. 1888 arbeitete er im Atelier des Erfurter Adalbert Deutschmann. 1890 zog er nach Dresden und arbeitete im Atelier von Johannes Schilling, 1892 wechselt er nach Breslau zum Bildhauer Christian Berens und war 1893 Gehilfe von T. Toberentz in Berlin. 1895 begann seine künstlerische Selbständigkeit als Bildhauer mit einer Werkstatt in Berlin. 1898 erhielt er aus Krefeld den ersten öffentlichen Auftrag, eine Genius-Gruppe. 1900 fertigte er für Wuppertal-Barmen sein erstes Bismarck Denkmal. 1902 entwarf er für die Stadt Hamburg das 14 Meter große Bismarck-Denkmal und erreichte damit den 1. Platz im diesem Wettbewerb. Er erstellte Großplastiken für die Städte Buenos Aires (Fruchtbarkeitsbrunnen) und Chicago (Goethe-Tempel). 1911 erarbeitete er das Reiterstandbild des Kaisers Friedrich III. mit Löwen für Aachen. 1912 erfolgte die Berufung an die Hochschule für Bildende Künste Berlin. 1919–1936 war er Mitglied der Akademie der Künste Berlin und Leiter der Meisterklasse im Fachbereich Skulpturen/Plastik, wo u. a. auch Gustav Seitz, Richard Kuöhl, Emy Roeder, Hans Mettel und Fritz Cremer zu seinen Schülern gehörten. 1931 wurde er Mitglied im Frontkämpferbund Stahlhelm. 1936 erhielt er als letzten Auftrag ein Denkmal im Auftrag der Familie Krupp für die heutige Villa Hügel, Essen. Die Mehrzahl der erhaltenen Arbeiten des Bildhauers befindet sich in Berlin im öffentlichen Raum. Am 1. August 1940 starb Hugo Lederer in Berlin. 1941 wurden seine Kunstwerke aus seinem Berliner Atelier nach Znaim verbracht.

(Quelle: KUNST@SH - Schleswig-Holstein & Hamburg, Website: sh-kunst.de/hugo-lederer-das-schicksal/)

Zum Mausoleum des Barons von Schröder

(Quelle: Eigenes Bild)

Das Mausoleum von Schröder ist ein Grabmal auf dem Hauptfriedhof Ohlsdorf in Hamburg. Der Architekt Edmund Gevert errichtete es im Jahr 1906. Es gilt als eines der größten Mausoleen Nordeuropas.

Geschichte des Mausoleums

Mit dem Entwurf eines Mausoleums beauftragte Carl Heinrich „Charles“ von Schröder (1826–1909) zunächst den Architekten Martin Haller. Dessen Vorschlag sagte der Familie jedoch nicht zu, woraufhin Edmund Gevert mit einem Entwurf beauftragt wurde, der 1906 ausgeführt wurde. Die Kosten betrugen 111.000 Reichsmark. Bestattet wurden dort zunächst die drei bereits als Kinder im Alter von eins bis vier Jahren verstorbenen Brüder des Erbauers. Ihre Gebeine wurden dafür vom St.-Petri-Begräbnisplatz ins Mausoleum überführt. Die letzte Beisetzung im Grabmal fand 1958 [andere Quellen nennen 1953] statt.

Im Jahr 2009 übernahm Klausmartin Kretschmer für die folgenden 100 Jahre die Patenschaft über das Gebäude und kündigte umfangreiche Sanierungsarbeiten an. 2014 führte Kretschmer nach ersten Sanierungsarbeiten im Mausoleum eine Autorenlesung und Buchpräsentation durch.Ein Jahr später wurden die Arbeiten gestoppt und der Verfall setzte sich fort. Das Amtsgericht Harburg hatte ein Insolvenzverfahren über Kretschmer eröffnet. Das Mausoleum ist unter der Nummer 43996 als Hamburger Baudenkmal gelistet.

Baubeschreibung

Die Gesamtfläche des Mausoleums beträgt etwa 649 m⊃2;, nutzbar sind davon 222 m⊃2;. Der Zentralbau hat einen achteckigen Grundriss mit einem Durchmesser von etwa 17,6 Metern und einer Höhe von 15 Metern. Das Gebäude wurde auf einem Sockel aus Basaltlava aus Quadern von rötlichem Mainsandstein im Stil der Neoromanik errichtet und fasst 24 Gruftzellen, die in die rückwärtige Wand eingelassen wurden. Die Kuppel ist aus Eisenbeton gefertigt und hatte ursprünglich eine Eindeckung aus Kupfer. Die Innenseite der Kuppel trägt christliche Symbole. Unterhalb der Kuppel befindet sich ein Tambour. Dieser enthält eine umlaufende, bunt verglaste Fensterreihe, mit der das Gebäudeinnere beleuchtet wird. Diese Fenster zeigen Szenen aus dem Leben Jesu sowie Aposteldarstellungen. Das Glas wurde von der Werkstatt Gerstner & Werner aus Görlitz angefertigt. Der Tambour wird von sechs Säulen und zwei Pilastern getragen. Das nach Südwesten ausgerichtete Portal hat zwei reich verzierte Türflügel und trägt im Tympanon das Wappen der Familie von Schröder mit dem Wahlspruch „Vincet veritas“. Der Fußboden des Gebäudes ist mit farbigem Marmor ausgelegt. Eine ursprünglich für das Innere geplante Figurengruppe mit den Personifikationen für Glaube, Liebe und Hoffnung wurde nicht ausgeführt. Nur das Postament dafür ist vorhanden.

(Quelle: Wikipedia, weitere Informationen hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Mausoleum_von_Schröder)

Zum Friedhof Ohlsdorf

Der Friedhof Ohlsdorf (bis 1991 Hauptfriedhof Ohlsdorf) im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf wurde am 1. Juli 1877 eingeweiht und ist mit 389 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt. Über das gesamte Areal verteilen sich 202.000 Grabstätten. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof haben seit seiner Gründung mehr als 1,4 Millionen Beisetzungen stattgefunden; jährlich kommen 4500 Beisetzungen hinzu. Zum Vergleich: Auf dem 1874 eröffneten Wiener Zentralfriedhof mit einer Größe von 250 Hektar und 330.000 Grabstellen liegen drei Millionen Menschen begraben.

Das Aussehen des Geländes ist durch den Parkcharakter der Anlage mit einigen hundert Laub- und Nadelgehölzarten sowie Teichen und Wasserläufen und einer Landschaft bestimmt, die sich durch eine Mischung aus historischen Bauten, Gartendenkmälern und modernen Themengrabstätten auszeichnet. Charakteristisch für die Struktur der Anlage sind schnurgerade, in exakter Ost-West- bzw. Nord-Süd-Richtung verlaufende sowie gleichmäßig sanft gebogene Straßen und Wege mit dazwischen liegenden schachbrettartig angelegten Parzellen. Das durchweg von Pflanzen gesäumte Straßensystem wird durch Kreisel aufgelockert. Neuere Anlagen sind unter anderem Schmetterlingsgräber, Kolumbarien und Paar-Anlagen. Der Friedhof wird vielfach von Touristen besucht, besonders zur Rhododendrenblüte Ende April bis Anfang Juni.

(Quelle Wikipedia, weitere Informationen hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Friedhof_Ohlsdorf)


Virtual Rewards 5.0 - 2026-2027

This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between February 3, 2026 and February 3, 2027. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards 5.0 on the Geocaching Blog.

Additional Hints (Decrypt)

[Beachtet die Öffnungszeiten des Ohlsdorfer Friedhofs!]

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)