UNVEU - Und niemals vergessen Eisern Union
DE: Hier ein kleiner historischer Beitrag zum Stadion An der Alten Försterei. Die Geschichte beginnt 1906 mit der Gründung des F.C. Olympia Oberschöneweide, aus dem später der SC Union Oberschöneweide hervorgeht. Zunächst spielt der Verein auf einfachen Wiesen an der Spree, bevor 1920 am Rand der Wuhlheide der neue Sportpark Sadowa entsteht. Das erste Spiel dort endet 1:1 gegen Viktoria 89, die offizielle Eröffnung folgt wenig später gegen den deutschen Meister Nürnberg.
Schon früh wird das Stadion kontinuierlich erweitert. In den 1920er- und 1930er-Jahren erlebt Union sportliche Erfolge, weicht bei großen Spielen aber oft auf größere Berliner Stadien aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die Anlage wiederhergerichtet und unter wechselnden Vereinsnamen weiter genutzt. In der DDR-Zeit folgen zahlreiche Umbauten: neue Tribünen, zusätzliche Zuschauerbereiche und bessere Infrastruktur entstehen – häufig mit freiwilliger Hilfe von Fans und Mitgliedern.
Besonders Ende der 1960er- sowie Ende der 1970er-Jahre wird das Stadion deutlich ausgebaut. Stehplatztribünen werden erweitert, neue Gebäude und Sprechertürme errichtet und die Kapazität erhöht. Sicherheitsmaßnahmen wie Zäune kommen in den 1980er-Jahren hinzu.
Nach der Wiedervereinigung steigen die Anforderungen an moderne Stadien. Ab den 1990er-Jahren entstehen viele Neubaupläne, die zunächst aus finanziellen Gründen scheitern. Erst ab 2000 beginnt die umfassende Modernisierung: Flutlicht, überdachte Tribünen und neue Sitzplätze werden gebaut.
Der größte Umbau startet 2008 unter dem Motto „Kiek an, wir bauen“. Mehr als 2.000 freiwillige Helfer leisten über 140.000 Arbeitsstunden, während die Mannschaft im Jahn-Sportpark spielt. 2009 wird das modernisierte Stadion wieder eröffnet. 2012 und 2013 folgt der Bau der neuen Haupttribüne mit Logen, Presseräumen und modernen Kabinen.
Heute ist das Stadion An der Alten Försterei die Heimat des 1. FC Union Berlin und bietet seit 2015 Platz für mehr als 22.000 Zuschauer.
EN: The history of the Stadion An der Alten Försterei began in 1906 with the founding of F.C. Olympia Oberschöneweide, which later became SC Union Oberschöneweide. At first, the club played on simple meadows along the River Spree before moving in 1920 to the newly built Sportpark Sadowa on the edge of the Wuhlheide forest. The first match there ended in a 1–1 draw against Viktoria 89, while the official opening soon followed with a game against the German champions from Nuremberg.
The stadium was continuously expanded from an early stage. During the 1920s and 1930s, Union enjoyed increasing sporting success, although major matches were often moved to larger stadiums in Berlin. After the Second World War, the ground was rebuilt and continued to be used under various club names. In the GDR era, numerous renovations followed: new terraces, additional spectator areas, and improved infrastructure were added, often with the voluntary support of fans and club members.
Particularly in the late 1960s and again in the late 1970s, the stadium underwent major expansion projects. Standing terraces were enlarged, new buildings and commentary towers were constructed, and the overall capacity increased. In the 1980s, additional safety measures such as perimeter fencing were introduced.
After German reunification, the requirements for modern football stadiums increased significantly. Throughout the 1990s, several redevelopment plans were proposed, though most initially failed due to financial difficulties. Comprehensive modernization finally began in 2000 with the installation of floodlights, covered stands, and new seating areas.
The largest redevelopment project started in 2008 under the slogan “Kiek an, wir bauen” (“Look here, we’re building”). More than 2,000 volunteers contributed over 140,000 hours of work while the team temporarily played at the Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. In 2009, the modernized stadium officially reopened. Further redevelopment followed in 2012 and 2013 with the construction of the new main stand, including hospitality areas, press facilities, and modern changing rooms.
Today, Stadion An der Alten Försterei is the home of 1. FC Union Berlin and has a capacity of more than 22,000 spectators.
Aufgabe
DE: Macht an den Koordinaten ein Foto von eurem Daumen nach oben, wo der Zaun sowie das Haus im Hintergrund zu sehen sind. Ihr könnt auch gern eure Union-Fanartikel oder euch mit auf das Bild nehmen und persönliche Erfahrungen mit Union in die Logs schreiben. Sollten die verpflichtenden Bedingungen nicht erfüllt werden, wird der Log kommentarlos gelöscht.
EN: Take a photo at the coordinates with a thumbs-up gesture, making sure that both the fence and the house are visible in the background. If these requirements are not met, the log will be deleted without comment.
Viel Spaß beim Finden und Fotografieren wünscht der Gipfelstürmer Berlin : Und niemals vergessen Eisern Union
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