
Mitten im Park steht er.
Unscheinbar, unbeweglich, offiziell bedeutungslos –
und trotzdem kaum zu übersehen.
Ein schlichter Holzpfosten, geformt von Regen, Wind und Geduld.
Irgendjemand hat ihm vor langer Zeit Augen verpasst.
Ein Fehler.
Denn seitdem schaut er zu.
Er registriert jedes Vorbeigehen,
lauscht Gesprächen, zählt Schritte
und erkennt Suchende meist schneller, als ihnen lieb ist.
Willkommen im Revier des Parkwächters.
Keine Uniform.
Keine Trillerpfeife.
Kein Schritt Bewegung.
Aber glaub nicht, du wärst unbeobachtet.