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Der "Alte Schlingel" Traditional Cache

Hidden : 2/13/2026
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


In der Nähe des Caches, wird von der " Wilden Leina " der Leinakanal abgeleitet.

Den Name "Alter Schlingel " bekam er durch seine Geländeführung, die bis Gotha eigentlich recht spektakulär verläuft!

 

"Der Leinakanal ist ein mittelalterliches künstliches Fließgewässer, das zur Versorgung der wasserarmen Stadt Gotha angelegt wurde. Das technische Denkmal befördert noch heute Wasser aus dem Thüringer Wald über knapp 30 km nach Gotha. Er diente über Jahrhunderte der Bereitstellung von Trink-, Brauch- und Löschwasser sowie als Antriebskraft für Mühlen. Mit der Verstärkung durch den Flößgraben wurde er auch zum Transportweg für Holz. Im gesamten 18. Jahrhundert und der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde sein Wasser auch für den Betrieb der Springbrunnen am Gothaer Schloss Friedrichsthal und in der Orangerie genutzt. Beide Anlagen liegen direkt unterhalb des Leinakanals im Schlosspark der Residenzstadt". 

"Um die technische Meisterleistung mittelalterlicher Vermessungskunst deutlich werden zu lassen, wird der Leinakanal von seinem Beginn bis zur ehemaligen Münze im Schlosspark von Gotha betrachtet. Von hier aus hat er (historisch gesehen) Schloss Friedenstein und Gotha durch ein verzweigtes System von Leitungen und Gräben mit Wasser versorgt. Das Gefälle in dem letzten Teil des Leinakanals passte sich den natürlichen Gegebenheiten der stark abfallenden Gothaer Altstadt an."

"Zwischen den beiden Betrachtungspunkten (Beginn und Münze) misst der Kanal, der sich an den Höhenlinien orientiert, 28,6 km (Luftlinie knapp 12 km). Das Verhältnis zwischen Verlauf des Kanals und der Luftlinie beträgt 1:2,38."

"Die Höhenverhältnisse verdienen besondere Beachtung, da sie wesentliche Anhaltspunkte für die technische Meisterleistung liefern. Der Leinakanal beginnt bei 381 m ü. NN. Die ehemalige Münze liegt bei 314 m ü. NN. Der Höhenunterschied von 66,7 m auf die Länge von 28,6 km ergibt ein durchschnittliches Gefälle von rund 2,3 ‰ (Promille). "

  • 1369 Bau des Leinakanals von Schönau vor dem Walde nach Gotha zur Wasserversorgung Gothas durch Werkmeister Conradus unter Landgraf Balthasar von Thüringen
  • 1647–1653 Bau des Flößgrabens von Georgenthal nach Emleben unter Herzog Ernst dem Frommen zur Erhöhung der Wasserzufuhr des Leinakanals (Entnahme von 1/8 des Apfelstädtwassers)
  • 1668 Erste Instruktion für die Wasservögte am Leinakanalsystem
  • 1697/98 Ausbau des Flößgrabens unter Herzog Friedrich II. zum Flößen von Scheit- und Brennholz aus dem Thüringer Wald nach Gotha (Entnahme von 1/4 des Apfelstädtwassers)
  • 1733 Erlass eines Floßpatentes unter Herzog Friedrich III. zur Förderung der Holzflößerei und zum Schutz der Flößbediensteten
  • 1830 Errichtung eines Holzhofes an der Reinhardsbrunner Straße in Gotha
  • 1845 Bau des Aquäduktes zwischen Sundhausen und Leina über die Bahnstrecke Halle–Bebra
  • 1895 Abriss der Gothaer Bergmühle am oberen Hauptmarkt und Bau der Wasserkunst (Pumpanlage) und Wasserspiele in Gotha am Schloßberg nach Plänen von Hugo Mairich
  • 1910 Bau der Blockstelle bzw. des Bahnhofes „Leinacanal“ am Aquädukt
  • 1978 Aufnahme des Kanals in die "Liste der technischen Denkmale der DDR"
  • seit 1990 Sanierungsmaßnahmen an Abschnitten des Leinakanals
  • 1991 Aufnahme des Leinakanals in das Wappen des Landkreises Gotha
  • 1994 im Rahmen der Neutrassierung der Bahnstrecke Bau eines Dükers, durch den nun der Leinakanal die Bahnstrecke unterquert
  • 1995 Rekonstruktion der Gothaer Wasserkunst (Pumpanlage und Wasserspiele) zum 100. Jahrestag ihrer Errichtung 1895

Quelle: Wikipedia
 

 

Additional Hints (Decrypt)

Erpugf uvanhs, vz Xnyxfgrva

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)