Die Roten Spitzen sind ein bedeutendes Wahrzeichen der Stadt Altenburg. Das zeigt sich auch im Stadtlogo: Sowohl im alten als auch im neuen Logo sind sie als zentrales Symbol vertreten.
Das neue Logo enthält darüber hinaus ein kleines „Easter Egg“: Bei seiner Gestaltung wurde ein festes Größenverhältnis von 9 : 7 : 6 verwendet. Diese Zahlen verweisen auf das Jahr 976, die erste urkundliche Erwähnung Altenburgs.
Die folgenden Informationen habe ich Wikipedia entnommen.
Die Stiftskirche, zu dem die Doppelturmanlage gehörte, soll 1172 in Anwesenheit von Friedrich Barbarossa geweiht worden sein. Die Urkunden, die dies belegten, haben sich allerdings als Fälschung erwiesen. Die Kirche wurde im romanischen Stil 1165 bis 1172 aus Backsteinen gebaut. Die Holzdachstühle der Türme datieren aus dem Jahr 1336. Das Stift hatte unter den Reformatoren einen schlechten Ruf und wurde im Jahr 1543 aufgelöst. Schon wenige Jahrzehnte später war das Kirchenschiff verfallen, das Westturmwerk blieb allerdings intakt. 1618 erhielt der Nordturm seine barocke Haube. Die Stadt hatte nach der Klosterauflösung die Gebäude übernommen und 1665 richtete sie darin eine Schule ein. 20 Jahre später wurden die Türme in ein Gefängnis verwandelt und dienten 200 Jahre als solches. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde das Kirchenschiff umgebaut und 1669 bis 1671 ein Witwen- und Waisenhaus darin eingerichtet. Die heutige Gestalt erhielt das Bauwerk im 19. Jahrhundert: 1810 wurde es nach einem Brand wieder aufgebaut und Mitte des Jahrhunderts noch durch einen Fachwerkbau ergänzt. Es wurde als Zucht- und Arbeitshaus genutzt. Der Baumeister Friedrich Sprenger führte 1871 bis 1873 umfangreiche Instandsetzungsarbeiten an der Turmanlage durch und entfernte dabei einige Anbauten. Zu DDR-Zeiten befand sich bis 1972 ein Museum für mittelalterliche Handwerkskunst in den Roten Spitzen. Im Juni 2013 eröffnete eine Dauerausstellung zu dem Bauwerk, so dass es jetzt wieder regelmäßig besichtigt werden kann.
Quelle: Wikipedia