Entfernung / Winkel: 553,31 m / 352.80°
Das Bergwerk in Grasleben ist ein historisch bedeutender Bergbaubetrieb in Niedersachsen, der seit über 100 Jahren Steinsalz fördert. Es ist das einzige aktive Steinsalzbergwerk in dieser Region.
Hier ist ein Überblick zur Geschichte:
- Gründung und Anfänge: Das Bergwerk feierte im Jahr 2011 sein 100-jähriges Bestehen, was auf eine Gründung um 1911 hindeutet. Die Lagerstätte entstand vor etwa 250 Millionen Jahren durch Verdunstungsprozesse im Zechsteinmeer und zählt zu den reinsten in Europa.
- Betrieb und Verbindungen: 1957 verband die damalige Kali + Salz AG die Schachtanlagen Grasleben und Heidwinkel I/II unter Tage durch eine zwei Kilometer lange Strecke.
- Kriegszeit (1943–1945): In den letzten Kriegsjahren nutzten die Nazis das Bergwerk zur Einlagerung von Akten aus verschiedenen Ministerien und Archiven.
- Zivile Nutzung nach 1950: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Fertigungsgebiet (ehemalige Muna-Zeit) in zivile Nutzung überführt, wobei einige Gebäude erhalten blieben.
- Gegenwart: Heute fördert das Bergwerk weiterhin Steinsalz, das unter anderem als Speise- oder Auftausalz verarbeitet wird. Die Schächte Heidwinkel I und II dienen heute der Bewetterung (Belüftung).
Das Bergwerk ist bekannt für die hohe Reinheit des Salzes, dessen Kochsalzanteil teilweise 99,8 % beträgt (Google / KI)
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Achtet am Ziel besonders auf LKWs. Parken direkt vor Ort ist nicht möglich, ein kurzer Fussmarsch tut jedem gut. An den Startkoordinaten auch nicht parken, das ist die LKW Einfahrt zum Bergwerk.