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For at logge denne EarthCache skal du gÄ til de givne koordinater (du kan selvfÞlgelig ogsÄ inspicere andre steder lidt uden for koordinaterne) og arbejde med de fÞlgende tre opgaver, hvis svar du kun finder pÄ stedet. Alt du behÞver er observationsevner og viden, som du vil tilegne dig gennem dine egne undersÞgelser og ved at lÊse listen.
1. Se efter mÞrke, fine sandstrimler pÄ den lyse strand ved de anfÞrte koordinater. Hold din magnet (f.eks. en neodymmagnet eller magnetisk opsamler) lige over sandet, helst i en plastikpose for at forhindre, at den bliver fugtig og ruster. Du vil gÞre en fantastisk opdagelse: smÄ sorte korn vil klÊbe til magneten. Du har opdaget Êgte magnetisk sand! Indeholder sandet pÄ denne strandstrÊkning, ifÞlge din observation:
A) 0% magnetisk sand
B) 1-10% magnetisk sand
C) 10-30% magnetisk sand
D) >30% magnetisk sand
2. Estimer stÞrrelsen af sandkornene pÄ stranden. Hvilken kategori tilhÞrer de fleste sandkorn pÄ denne del af stranden ifÞlge Udden-Wentworth-skalaen nedenfor?
A) Meget fint sand (62,5-125 ÎŒm)
B) Fint sand (125-250 ÎŒm)
C) Mellemstort sand (0,25-0,5 mm)
D) Groft sand (0,5-1,0 mm)
E) Meget groft sand (1,0-2,0 mm)
3. Hvorfor forbliver det magnetiske sand i de mÞrke pletter pÄ stranden, mens det hvide sand spreder sig lÊngere langs stranden?
4. VedhĂŠft venligst et billede af den mĂžrke sandstribe/plet, du fandt, som viser dig selv, din GPS eller en personlig genstand, til din logpost, og som viser dig ved EarthCache-koordinaterne.
Send venligst dine svar via Messenger eller e-mail til vores profil. Du kan derefter logge EarthCachen med det samme. Alle logs uden en lĂžsning og uden et uploadet billede vil blive slettet. Hvis der er et problem, kontakter vi dig og hjĂŠlper dig med at finde de rigtige svar.
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Einleitung:
Wer an den StrĂ€nden von RĂžmĂž entlangspaziert, sieht oft dunkle Flecken im Sand. Manchmal sind diese Flecken groĂ und schwarz, manchmal wirken sie eher wie ein dunkler Schleier. Diese dunklen Flecken werden auch âSeifenâ genannt, da sie sich, Ă€hnlich wie Seife, in bestimmten Bereichen ansammeln und konzentrieren können. Bei genauerer Betrachtung erkennt man in diesen Flecken Sandkörner in allen möglichen Farben. Es handelt sich dabei nicht um gewöhnlichen Sand, sondern um Schwermineralien. Diese dunklen Sandablagerungen finden sich entlang der gesamten dĂ€nischen KĂŒste, der deutschen KĂŒste bis hin zu den Niederlanden.
Mineralien:
Mineralien sind natĂŒrliche, feste Substanzen mit einer spezifischen chemischen Zusammensetzung und einer geordneten Kristallstruktur. Sie bilden die Bausteine von Gesteinen und besitzen einzigartige physikalische Eigenschaften wie Farbe, HĂ€rte, Glanz und BruchflĂ€chen. Wenn Gesteine durch Ă€uĂere EinflĂŒsse wie Druck oder Erosion zerfallen, werden diese Mineralien freigesetzt und durch Wind, Wasser, FlĂŒsse und das Meer an andere Orte transportiert. Der Sand an der dĂ€nischen KĂŒste besteht gröĂtenteils aus Quarzkörnern. Der Rest setzt sich aus einer unterschiedlichen Mischung leichter und schwerer Mineralien zusammen. Beispiele fĂŒr leichte Mineralien sind Quarz und FeldspĂ€te mit einer Dichte von 2,65 g/cm3. Zu den schweren Mineralien zĂ€hlen Granat, Turmalin, Saussurit und Magnetit mit einer Dichte von 5,2 g/cm3. Ob ein Mineral als leicht oder schwer gilt, hĂ€ngt von seiner Dichte ab. Mineralien mit einer Dichte von ĂŒber 3 g/cm3 gelten als schwer.

Magnetit FeâOâ:
Eines der Schwerminerale, die man am Strand von RĂžmĂž findet, ist Magnetit. Magnetit ist ein Eisenmineral. Die Quelle dieses Eisens liegt im Erdmantel, der gröĂtenteils aus Eisen besteht. Vulkanische AktivitĂ€t befördert das Eisen an die OberflĂ€che, wo es unter dem Einfluss von hohem Druck und hohen Temperaturen zu Magnetit umgewandelt wird. FlĂŒssige Lava dringt in das angrenzende Gestein ein. Bei einem Vulkanausbruch kann es im Gestein zu einem Druckabfall kommen, wodurch groĂe Mengen an Gasen, insbesondere Wasserdampf, freigesetzt werden. Diese Gase greifen das Gestein chemisch an. Handelt es sich um Kalkstein oder Dolomit aus der Kreidezeit, wird Kohlendioxid freigesetzt, wodurch basische Hydroxide entstehen. Die Eisenverbindungen in der Lava reagieren zu Eisenhydroxiden, aus denen Magnetit gebildet wird.
Herkunft des Magnetits:
Der Magnetit an den StrĂ€nden von RĂžmĂž stammt aus skandinavischen Gesteinen. Er kommt gröĂtenteils aus den EisenerzlagerstĂ€tten Kiruna und GĂ€llivare in Nordschweden. Diese LagerstĂ€tten in Lappland enthalten hochwertiges Eisenerz mit einem Eisengehalt von bis zu 60â70 %. Die Kiruna-LagerstĂ€tte, eine der gröĂten und bekanntesten MagnetitlagerstĂ€tten der Welt, entstand vor etwa 1600 Millionen Jahren durch intensive vulkanische AktivitĂ€t. SpĂ€ter wurde sie von anderen Gesteinen bedeckt und durch geologische Prozesse um 50â60 Grad geneigt. Das Erz besteht aus einem reinen Gemisch aus Magnetit und Apatit, wobei das schwarze Erz weniger Apatit enthĂ€lt als das graue. WĂ€hrend der letzten Eiszeiten wurde das Gestein durch kontinentales Eis ĂŒber DĂ€nemark nach Deutschland bis in die Niederlande transportiert. Eis und Schmelzwasser zerkleinerten das Gestein und setzten so den Magnetit frei. Durch Wind, Wasser und Reibung an anderen Gesteinen wurde das Magnetit zu feinen Körnern zermahlen. FlĂŒsse transportierten es schlieĂlich ins Meer, wo Gezeiten, Wellen und Wind es an StrĂ€nde wie RĂžmĂž verteilten.
Quellen: Wikipedia, GEO Lexikon, GEO Wissen
https://sandatlas.org/continental-sand/
https://www.chemieunterricht.de/dc2/tip/06_98.htm
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Mineralienportrait/Magnetit?redirectfrom=Spinifex-Magnetit&memberid=
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Um diesen EarthCache loggen zu können begebt Euch zu den Koordinaten (ihr könnt natĂŒrlich auch andere Stellen leicht abseits der Koordinate in Augenschein nehmen) und befasst euch mit den nachstehenden 3 Aufgaben, deren Antworten ihr nur vor Ort finden werdet. Ihr benötigt hierzu lediglich Auffassungsgabe und Erkenntnisse, die Ihr durch eigene Ermittlungen und Lesen des Listings erfahren mĂŒsst.
1. Halte an den Listing Koordinaten Ausschau nach dunklen, feinen Sandstreifen im hellen Strand. FĂŒhre deinen mitgebrachten Magneten (z. B. Neodym-Magnet oder Magnetheber) knapp ĂŒber den Sand, am besten in einem Plastikbeutel, damit er nicht feucht wird und irgendwann rostet. Du wirst eine erstaunliche Entdeckung machen: Kleine schwarze Körner haften am Magneten. Du hast echten Magnetsand entdeckt!!! EnthĂ€lt der Sand an diesem Strandabschnitt deiner Beobachtung nach:
A) 0 % magnetischen Sand
B) 1â10 % magnetischen Sand
C) 10â30 % magnetischen Sand
D) >30 % magnetischen Sand
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2. SchĂ€tze die GröĂe der Sandkörner am Strand. Welcher Kategorie gehören die meisten Sandkörner hier am Strandabschnitt nach der unten aufgefĂŒhrten Udden-Wentworth-Skala an?
A) Sehr feiner Sand (62,5-125 ÎŒm)
B) Feiner Sand (125-250 ÎŒm)
C) Mittlerer Sand (0,25-0,5 mm)
D) Grober Sand (0,5 - 1,0 mm)
E) Sehr grober Sand (1,0 â 2,0 mm)
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3. Warum verbleibt der magnetische Sand hier in den dunklen Flecken am Strand zurĂŒck, wĂ€hrend sich die weiĂen Sande weiter am Strand verteilen?
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4. Bitte hÀnge ein Foto von deinem vorgefundenen dunklen Sandstreifen/Flecken mit Dir, Deinem GPS oder einem persönlichen Gegenstand dem Logeintrag an, welches dich an den EarthCache Koordinaten zeigt.
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Sende Deine Antworten bitte per Messenger oder E-mail an unser Profil. Danach kannst Du den EarthCache sofort loggen. Alle Logs zu denen es keine Lösungsantwort gibt und kein Foto mit hochgeladen wird werden gelöscht. Sollte etwas nicht stimmen, melden wir uns und helfen Dir bei der Ermittlung der richtigen Antworten.Â
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Introduction:
Anyone walking along the beaches of RĂžmĂž will often see dark patches in the sand. Sometimes these patches are large and black, sometimes they appear more like a dark veil. These dark patches are also called "soaps" because, much like soap, they can accumulate and concentrate in certain areas. Upon closer inspection, one can see sand grains of all colors within these patches. This is not ordinary sand, but rather heavy minerals. These dark sand deposits can be found all along the Danish coast, the German coast, and even as far as the Netherlands.
Minerals:
Minerals are natural, solid substances with a specific chemical composition and an ordered crystal structure. They form the building blocks of rocks and possess unique physical properties such as color, hardness, luster, and fracture surfaces. When rocks break down due to external influences such as pressure or erosion, these minerals are released and transported to other locations by wind, water, rivers, and the sea. The sand on the Danish coast consists mostly of quartz grains. The remainder is made up of a varying mixture of light and heavy minerals. Examples of light minerals are quartz and feldspar, with a density of 2.65 g/cm3. Heavy minerals include garnet, tourmaline, saussurite, and magnetite, with a density of 5.2 g/cm3. Whether a mineral is considered light or heavy depends on its density. Minerals with a density above 3 g/cm3 are considered heavy.

Magnetite FeâOâ:
One of the heavy minerals found on the beach of RĂžmĂž is magnetite. Magnetite is an iron mineral. The source of this iron lies in the Earth's mantle, which consists largely of iron. Volcanic activity brings the iron to the surface, where it is transformed into magnetite under the influence of high pressure and high temperatures. Molten lava intrudes into the surrounding rock. During a volcanic eruption, a drop in pressure can occur within the rock, releasing large quantities of gases, especially water vapor. These gases chemically attack the rock. If it is limestone or dolomite from the Cretaceous period, carbon dioxide is released, forming basic hydroxides. The iron compounds in the lava react to form iron hydroxides, from which magnetite is formed.
Origin of the Magnetite:
The magnetite on the beaches of RĂžmĂž originates from Scandinavian rocks. It comes primarily from the Kiruna and GĂ€llivare iron ore deposits in northern Sweden. These deposits in Lapland contain high-quality iron ore with an iron content of up to 60â70%. The Kiruna deposit, one of the largest and best-known magnetite deposits in the world, was formed approximately 1600 million years ago by intense volcanic activity. Later, it was covered by other rocks and tilted by 50â60 degrees due to geological processes. The ore consists of a pure mixture of magnetite and apatite, with the black ore containing less apatite than the gray. During the last ice ages, the rock was transported by continental ice across Denmark to Germany and as far as the Netherlands. Ice and meltwater ground the rock, releasing the magnetite. Wind, water, and friction against other rocks further ground the magnetite into fine grains. Rivers eventually carried it to the sea, where tides, waves and wind distributed it to beaches like RĂžmĂž.
Sources: Wikipedia, GEO Encyclopedia, GEO Knowledge
https://sandatlas.org/continental-sand/
https://www.chemieunterricht.de/dc2/tip/06_98.htm
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Mineralienportrait/Magnetit?redirectfrom=Spinifex-Magnetit&memberid=
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To log this EarthCache, go to the given coordinates (you can, of course, also inspect other locations slightly off the coord.) and work on the following three tasks, the answers to which you will only find on site. All you need is observation skills and knowledge, which you will gain through your own investigations and by reading the listing.
1. At the listed coordinates, look for dark, fine strips of sand in the light-colored beach. Hold your magnet (e.g., a neodymium magnet or magnetic picker) just above the sand, ideally in a plastic bag to prevent it from getting damp and rusting. You'll make an amazing discovery: tiny black grains will stick to the magnet. You've discovered real magnetic sand! Based on your observations, does the sand on this stretch of beach contain:
A) 0% magnetic sand
B) 1â10% magnetic sand
C) 10â30% magnetic sand
D) >30% magnetic sand
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2. Estimate the size of the sand grains on the beach. According to the Udden-Wentworth scale below, which category do most of the sand grains on this stretch of beach belong to?
A) Very fine sand (62.5â125 ÎŒm)
B) Fine sand (125â250 ÎŒm)
C) Medium sand (0.25â0.5 mm)
D) Coarse sand (0.5â1.0 mm)
E) Very coarse sand (1.0â2.0 mm)
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3. Why does the magnetic sand remain in the dark patches on the beach, while the white sand spreads further?
4. Please attach a photo of the dark sand strip/patch you found, showing you, your GPS device, or a personal item, to your log entry. This photo should show you at the EarthCache coordinates.
Please send your answers via Messenger or email to our profile. You can then log the EarthCache immediately. All logs without a solution and without an uploaded photo will be deleted. If there is a problem, we will contact you and help you find the correct answers.
