Der Kiebitz – Akrobat der Lüfte
Der Kiebitz ist ein etwa taubengroßer, schwarz-weißer Vogel, der gut an seiner langen Federholle auf dem Kopf zu erkennen ist. Im Licht hat das Gefieder einen leicht metallischen, grün bis violetten Glanz. Mit seinen abgerundeten Flügeln zeigt der Kiebitz auffällige, wendige Flugmanöver und lässt dabei seinen namensgebenden Ruf „kie-witt“ erklingen. Im Spätsommer und Herbst versammeln sich die meisten Kiebitze zu größeren Trupps und ziehen in ihre Winterquartiere.
Ursprünglich lebte der Kiebitz in Moor- und Feuchtwiesen, doch dieser Lebensraum verschwindet zunehmend. Hauptgrund ist die Entwässerung und intensive landwirtschaftliche Nutzung. Kiebitze brüten auf dem Boden, weshalb ihre Gelege (Anzahl an Eiern, welche in einem Nest zusammengehören) und Küken auf offenen Äckern und Wiesen besonders gefährdet sind. Zum Beispiel durch landwirtschaftliche Arbeiten oder Fressfeinde wie Füchse. Ein Gelege besteht meist aus vier olivgrünen Eiern mit dunklen Flecken. Die Küken sind Nestflüchter und laufen vom ersten Tag an über die Wiesen, um Futter zu picken.
Projekte wie „Grünland für Wiesenvögel“ setzen sich dafür ein, Feuchtwiesen zu erhalten, Brutplätze zu schützen und durch geeignete Maßnahmen die Bestände zu stabilisieren. Wichtig ist dabei auch Rücksicht im Straßenverkehr, da immer wieder Küken überfahren werden.
⚠️ Wichtiger Hinweis
Dieser Cache liegt in einem Naturschutzgebiet. Bitte bleibt unbedingt auf den Wegen, respektiert die Natur und stört keine Tiere oder Pflanzen. Das Betreten von Wiesen ist nicht erlaubt. Achtet darauf, leise zu sein und keinen Müll zu hinterlassen.