Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand in Eisleben eine neue Arbeiterstraße. Am Ende dieser Straße errichtete der Bauunternehmer August Schade ein besonders großes Gebäude: ein Hotel und Restaurant mit Garten, Kegelbahnen und Kolonnaden.
Das Lokal wurde 1906 zu Himmelfahrt eröffnet und trug den Namen „Zur Wartburg“. Der Name soll entstanden sein, weil der Bau lange leer stand – die Betreiber mussten auf die Genehmigung für die Gaststätte warten.
Früher hielten hier sogar Ausflugszüge der elektrischen Kleinbahn, sodass die Wartburg ein beliebtes Ziel für Gäste aus der Umgebung war.
Doch die Zeiten änderten sich: In der DDR wurde das Gebäude zu einem Wohnhaus umgebaut. Heute erinnert nur noch die Architektur daran, dass hier einst ein Ausflugslokal mit Garten und Kegelbahnen stand.
Vielleicht findest du noch Spuren dieser Geschichte…