Alles, was wir erschaffen, trägt bereits den Keim des Vergessens in sich.
Denk an die Straßen, die einst geschäftig waren und heute unter Moos verschwinden.
An die Fabriken, deren Schornsteine längst kalt sind.
An die Häuser, in denen gelacht und geweint wurde – nun Heimat für Efeu und Fuchsfamilien.
Die Natur vergisst nicht. Aber sie vergibt.
Langsam, beharrlich, unaufhaltsam holt sie sich zurück, was wir ihr genommen haben.
Risse im Beton werden zu Flussbetten für Regenwasser. Rostige Metallträger werden zu Klettergerüsten für Brombeeren.
Was wir für ewig hielten, wird zum Spielplatz der Zeit.
Was bleibt?
Wenn der letzte Motor verstummt ist. Wenn das letzte Werkzeug niedergelegt wurde. Wenn die letzten Schritte verhallt sind.
Was bleibt dann?
Die Antwort findest du hier, an diesem Ort, der selbst ein stilles Zeugnis ist. Schau dich um.
Betrachte, was die Zeit aus den Dingen macht, die wir zurücklassen.
Manche Spuren brauchen Jahrzehnte zum Verblassen. Andere Jahrhunderte. Manche – eine Ewigkeit.
Ein Gedanke für den Rückweg
Vielleicht ist die wichtigste Frage nicht, was am Ende bleibt – sondern was wir wirklich brauchen, solange wir noch wählen können.
Jedes Ding, das wir besitzen, wird eines Tages an einem Ort wie diesem enden. Jede Entscheidung, die wir treffen, hinterlässt eine Spur.
Welche Spur möchtest du hinterlassen?

Bitte geht anständig mit der Natur und unserem Eigentum um.
Tauschen bitte gleich- oder höherwertig.
Hier findet ihr Platz für TB´s in handlicher Größe.