Schwarzer Schöps und Wehr Kringelsdorf
Im Zuge der Umverlegung des Weißen Schöps in ein neues Flussbett wurde auch der Schwarze Schöps im Abschnitt zwischen Reichwalde und Kringelsdorf ertüchtigt. Die Arbeiten erfolgten von 2012 bis 2014. Durch den Rückbau des Trenndammes zwischen den parallel verlaufenden Ge-wässern Schwarzer Schöps und Grubenwasserableiter 2 wurde ein breiter Entwicklungskorridor für die neue Entfaltung des Schwarzen Schöps geschaffen.
Gewässeraufzweigungen, Altarme, Stubben und Gehölzpflanzungen erhöhen die Strukturvielfalt und in ufernahen Bereichen kann sich eine Röhrichtzone entwickeln. Die Deiche des Schwarzen Schöps zwischen der Brücke $131 und der Kringelsdorfer Brücke wurden erneuert und mit einem Deichverteidigungsweg ausgestattet.
Der Neubau des Wehres in Kringelsdorf begann im Jahr 2012, die Inbetriebnahme erfolgte im November 2013. Das Schlauchwehr besteht aus einem Schlauch mit einer Breite von 18 m und einer Höhe von 1,40 m. Durch die Druckluftregulierung des Schlauches kann die Stauhöhe flexibel eingestellt werden.
Parallel zum neuen Wehr wurde eine Fischaufstiegsanlage errichtet, um die barrierefreie Wanderung von Fischen und wirbellosen Kleintieren zu ermöglichen.