
Am Donnerstag, den 16.04.2026 ab 19.00 Uhr möchte ich euch zu einem Event der besonderen Art in den vom Ilmenauer Geocachingstammtisch bekannten bi-Club einladen.
Druck' Deine Dose! - oder: Vom Filament zum Final.
Eine kompakte Einführung für kreative Dosenfischer
Wer kennt das nicht? Man hat eine geniale Idee für ein neues Cache-Versteck, aber im Baumarkt gibt es einfach nicht das passende Bauteil. Die Angel braucht einen speziellen Aufsatz, die Dose passt nicht zum Versteck oder das Gehäuse für den Arduino-Gadget-Cache müsste eigentlich genau zu den Bauteilen und der Umgebung passen.
Die Lösung passt auf einen Schreibtisch und schmilzt Plastik: Der 3D-Drucker!
Egal, ob ihr eure erste eigene Dose plant oder eure bestehenden Caches mit passgenauen Halterungen und cleveren Gadgets aufwerten wollt – die 3D-Druck-Technologie bietet uns Geocachern Möglichkeiten, von denen wir vor ein paar Jahren nur träumen konnten. In einem ca. 20- bis 30-minütigen Vortrag werfen wir gemeinsam einen Blick über den Tellerrand (oder besser: auf das Druckbett).
Das erwartet euch:
Damit ihr wisst, ob sich ein Will-Attend bei diesem Event für euch lohnt, hier ein kurzer Abriss der Themen:
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Wie funktioniert’s? Das FDM-Prinzip (*) kurz und knackig erklärt.
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Material-Check: Warum PLA im Wald schmilzt und was ihr wirklich für draußen braucht (PLA, PETG & Co.).
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Vom Kopf auf den Drucker: Ein grober Überblick über den Workflow (Sourcing, Slicing, Printing).
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Butter bei die Fische: Was kostet der Spaß eigentlich an Zeit und Geld?
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Show & Tell: Praktische Beispiele – von der einfachen Cachehalterung über getarnte Dosen bis hin zu Bauteilen für komplexe Stationen.
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Ideenbörse & Erfahrungsaustausch: Im Anschluss an den theoretischen Teil öffnen wir die Runde. Habt ihr eine verrückte Cache-Idee und fragt euch, ob man das drucken kann? Habt ihr selbst schon erste Erfahrungen (oder Fehlschläge) gesammelt? Hier ist Platz für eure Fragen und gemeinsames Brainstorming.
* FDM (Fused Deposition Modeling) ist ein weit verbreitetes 3D-Druckverfahren, bei dem thermoplastischer Kunststoff (Filament) geschmolzen und Schicht für Schicht durch eine Düse aufgetragen wird.
Was wir heute nicht schaffen:
Da wir uns in einem kompakten Zeitrahmen bewegen, ist dieser Vortrag ein Appetitanreger, kein 5-Gänge-Menü. Wir werden daher:
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Keine tiefe CAD-Schulung machen (wir konstruieren also nichts live).
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Keine Fehlersuche für spezifische Druckermodelle betreiben.
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Keine wissenschaftliche Abhandlung über Polymerstrukturen halten.
Wer sollte kommen?
Du musst kein Technik-Genie, IT-Profi oder Ingenieur sein. Dieses Event richtet sich an absolute Neulinge, die bisher nur davon gehört haben oder sich fragen, ob ein Drucker für ihr Hobby Sinn ergibt. Wenn du neugierig bist und wissen willst, wie man „Ideen zum Anfassen“ produziert, bist du hier genau richtig.
Bringt gerne eure Fragen mit – ich freue mich auf den Austausch!

und die Cacher vom
