Calumet
oder
Die verlorene Friedenspfeife,
Vor langer Zeit lebte ein weiser Indianer namens Stilles Wasser in einem grünen, endlosen Wald. Er war der Älteste seines Stammes und bekannt für seine ruhige Stimme und seine mächtige Friedenspfeife, die er nur zu besonderen Anlässen rauchte.
Eines Tages wanderte Stilles Wasser allein in den Wald, um mit den Geistern der Natur zu sprechen. Er setzte sich unter eine alte Pappel, zündete seine Friedenspfeife an und ließ den Rauch in den Himmel steigen. Doch als er zurück zum heimischen Wigwam ging, bemerkte er entsetzt: Die Pfeife war verschwunden!
Er kehrte um, suchte unter der Pappel, durchkämmte das hohe Gras und horchte in den Wind – nichts. Die Pfeife war weg.
In der folgenden Nacht erschien ihm im Traum ein Fuchs mit glühenden Augen. „Was verloren geht, ist nicht immer fort“, flüsterte der Fuchs. „Manchmal muss man lernen, anders zu suchen.“
Helft Stilles Wasser seine Friedenspfeife zu finden. Hört genau hin!
Bei Wind erhöht sich der Schwierigkeitsgrad.
**Und so lernte er, dass Frieden nicht in der Pfeife wohnt, sondern in der Art, wie man sucht – und was man unterwegs findet.**