Die Erft war ursprünglich ein natürlicher, langsam fließender Fluss mit vielen Kurven und breiten Auen. Diese Auen konnten bei Hochwasser viel Wasser aufnehmen und so Überschwemmungen abmelden.
Mit der Industrialisierung und dem Braunkohleabbau wurde die Erft jedoch stark verändert. Sie wurde begradigt und zu einem kanalartigen Fluss ausgebaut, um große Wassermengen auch aus dem Tagebau – schneller abzuleiten und Hochwasser besser zu kontrollieren. Dabei gingen viele natürliche Überschwemmungsflächen verloren.
Heute wird die Erft wieder naturnäher gestaltet, sodass sie Hochwasser besser aufnehmen kann und gleichzeitig ökologisch wertvoller wird.