Wenn die Nacht über den Wald fällt, verändert sich die Welt. Die Geräusche werden seltsamer, die Luft kühler, und zwischen den Bäumen scheint etwas zu erwachen, das am Tage schläft.
Man erzählt sich, daß der Wächter nicht allein ist. Irgendwo im Dunkel lauert noch ein Auge — ein stilles, manchmal leuchtendes Zeichen, das nur jenen erscheint, die den Mut haben, bei Dunkelheit hinzugehen.
Dieses Auge sieht nicht, doch es beobachtet. Es ruft nicht, doch es antwortet. Es zeigt sich nur, wenn man es ruft. Und nur, wenn die Nacht dicht genug ist, um sein Licht zu tragen.
Wer den Klingelknopf aus dem Hauptcache mitnimmt, trägt den Schlüssel zu diesem verborgenen Blick. Laufe die schmale Straße in nördliche Richtung. Wenn Du am Trafo vorbei bist, kannst Du schon mal das Knöpfchen drücken. Drücke hin und wieder kurz, während Du in nördliche Richtung gehst. Lausche und blicke in die Stille. Bedenke, daß Du Dich auf dem Weg zu einem eigenständigem Cache, diesem Bonuscache befindest, dieser also über 161m entfernt sein muß. Wenn Du später was klingeln hörst, kann es nur Dein Händie sein, denn den Lautsprecher der Funkklingel haben wir abgeschnitten. Aber irgendwo zwischen den Ästen wird ein schwaches blinkendes Licht erwachen — ein Zeichen, daß du hier richtig bist. Geh' hin zu ihm. Wenn Du einmal kurz drückst, blinkt es zehnmal im Geäst. Wenn Du den aber Knopf nicht wieder losläßt, passiert gar nichts mehr.
Doch vergiß nicht: Das Auge gehört zur Nacht und gibt Dir nur eine grobe Orientierung, wo Du den Bonus finden kannst.
Vergiß Deine Taschenlampe nicht.
Da sich eine solche Suche nachts im Wald ziemlich schwierig gestalten könnte, haben wir das Versteck des Klingelknopfes mit UV-Lack markiert.
Bring den Knopf zurück, bevor der Wald sein Schweigen wieder schließt.
Verhalte Dich absolut ruhig und funzele nicht wild mit Deiner Lampe rum. Bedenke: "Im Wald, da sind die Räuber."