Die Idylle am Ufer täuscht. Wo normalerweise fünf Enten gemeinsam in der Sonne dösen, stehen heute nur vier. Ein sorgevolles Schnattern erfüllt die Luft, denn Gustav, der Jüngste der Truppe, ist seit dem Morgengrauen spurlos verschwunden.
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Ente 1 : „Er ist weg. Einfach weg. Ich habe den ganzen Schilfgürtel abgesucht. Nichts.“
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Ente 2 : „Vielleicht hat er sich nur verirrt? Oder er ist dem alten Hecht zu nahe gekommen... Wir müssen vom Schlimmsten ausgehen.“
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Ente 3 : „Nein! Gustav ist schlau. Er versteckt sich bestimmt nur. Vielleicht hat er Angst vor dem großen Hund bekommen?“
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Ente 4 : „Schluss mit Spekulationen! Wir teilen uns auf. Zwei suchen flussaufwärts, zwei flussabwärts. Wer Gustav findet, quakt dreimal laut. Los jetzt, keine Zeit zu verlieren!“

Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, stießen sich die vier Freunde entschlossen vom Ufer ab und liefen los, um Gustav zu suchen und ihn sicher zurückzubringen.