Skip to content

Die Stockacher Gemeindewaage Multi-Cache

Hidden : 6/7/2026
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Die Stockacher Gemeindewaage

ZWISCHEN FEUERWEHR UND MILCHSAMMELSTELLE:
DIE STOCKACHER GEMEINDEWAAGE

Im alten Feuerwehrhaus war rechts die Milchsammelstelle untergebracht. Hier lieferten die Stockacher jeden Morgen ihre Milch ab. Bei ihrer Gründung 1927 zählte die Milchgenossenschaft 51 Mitglieder. Etwa um 1970 wurde das Gebäude dann nicht mehr als Milchsammelstelle genutzt.

Die Gemeindewaage wurde 1927 gebraucht gekauft. Gebaut von der Waagenfabrik Pfister & Ritter, trägt sie am Messbalken neben dem letzten Eichsiegel von 2005 die Jahreszahl 1908. Auf der Bodenwaage wurden Heu, Ernteprodukte und vor allem Tiere gewogen, etwa wenn sie vom Metzger zum Schlachten abgeholt wurden. Meist wurde dazu der Hänger - beladen und leer - auf die Waage gefahren. Abzulesen war das Gewicht im Steigerturm des Feuerwehrhauses.

Historische Boden- oder Brückenwaagen bestehen aus einer beeindruckenden Mechanik. Die unter dem „Bord" eingelassenen Eisenrahmen dienen als Hebel oder Waagebalken mit einer Entsprechung im Inneren des Gebäudes. Ging es um schwerere Lasten, konnte es sein, dass Vorder- und Hinterachse einzeln gewogen und dann addiert wurden. Das Gewicht wurde im Waagenmechanismus in kleine Karten eingestanzt.

Die öffentlichen Gemeindewaagen gehörten früher zum Ortsbild eines jeden Dorfes, waren Schauplatz des öffentlichen Dorflebens und bis in die Sechziger Jahre des 20. Jh. von großer Bedeutung für Bauern, Polizei, Viehhändler und andere Berufe. Die Stockacher Waage wurde bis vor wenigen Jahren benutzt; der letzte Waagmeister war ab 1987 Ludwig Junger; der letzte Eintrag ins Stockacher Waagbuch datiert von 2004. Der Mechanismus ist stillgelegt.

Quelle: Tafel am Gebäude

„WAR A SCHEENE SACH":
DIE STOCKACHER FEUERWEHR

Wann die Stockacher Pflichtfeuerwehr genau gegründet wurde, ist nicht bekannt. Es existiert eine Lokalfeuerlöschordnung von 1830 im Entwurf, eine verbindliche Ordnung jedoch erst vom 18. April 1863, die bis 1936 in Kraft war. Schon bis zur Gründung der Freiwilligen Feuerwehr am 1. April 1936 (mit 37 Mann) war die Stockacher Pflichtfeuerwehr immer sehr gut besetzt. Alle 18- bis 50-jährigen Einwohner, die keinen Feuerwehrdienst leisteten, mussten eine Feuerwehrabgabe zahlen.

Das Spritzenmagazin mit dem Steigerturm wurde bereits 1927 gebaut - für 7.570,44 Reichsmark (entspricht heute rund 22.000 €). Im Turm, der das Bild der Hauptstraße heute noch prägt, wurden die Schläuche aufgehängt und Übungen durchgeführt. Im Magazin wurde 1932 auch die 8-10 m lange Schiebeleiter und eine Tragkraftspritze TS 8 untergebracht. In der westlichen Gebäudehälfte befand sich die Milchsammelstelle.

Bis zum Bau der Wasserleitung 1914 musste das Löschwasser aus den zwei öffentlichen Brunnen gepumpt werden. Zudem gab es einen brunnengespeisten Feuersee bei den Linden und einen Ecke Haupt-/Waldstraße.

Mit der Leitung mussten auch zwei Hydrantenwagen mit Ausrüstung beschafft werden. Die erste Feuerspritze hatte die Feuerwehr bereits 1871 erhalten. 1982 zog die Feuerwehr dann in die neue Feuerwehrgarage am Schulhaus um.

Quelle: Tafel am Gebäude

Auf der Tafel zur Waage ist ein Typenschild der Firma Ludwig Pfister abgebildet. Die darauf stehende dreistellige Ziffer ist ABC.

Auf der Tafel zur Feuerwehr ist eine Wetterfahne abgebildet. Die daraufstehende Jahreszahl ist DEFG.

Den Cache findest Du bei N48° 2(B-D).(C+F)(E-C)(E-F) E009° 0(A+F).(C-D)(G+F)(F+C)

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

Advertising with Us