Bereits im Mittelalter lagen hier die Dörfer Alt- und Neu-Gröben, die vermutlich im 14. Jahrhundert aufgegeben wurden. Noch heute erinnern alte Siedlungsspuren und historische Berichte an diese verschwundenen Orte. Später wurde das Gebiet den „Bome“ beziehungsweise „Bohm“-Familien aus Groß Schönebeck verliehen – daraus entwickelte sich schließlich der Name Böhmerheide.
Im Laufe der Zeit entstand aus dem alten Siedlungsgebiet ein kleiner Ort mitten in der Schorfheide. Besonders in den 1920er Jahren zog die Gegend viele Berliner an, die hier Ruhe, Wald und Erholung suchten – etwas, das man bis heute sofort versteht, wenn man hier unterwegs ist.