Am 01.11.2010 ereignete sich im Hofer Thereseienstein folgendes:
Herr und Frau penguincafe29 waren auf dem Weg zum Labyrinth – bewaffnet mit ihrem frisch gekauften Garmin eTrex 10, das noch nach „Neues Abenteuer“ roch. Die Mission war klar: Heute finden wir unseren allerersten Geocache! Das Wetter war traumhaft, die Laune bestens – und die Anzahl der Muggel leider auch. Damals wussten wir noch nicht einmal, dass diese neugierigen Spaziergänger überhaupt Muggel heißen. Geschweige denn, warum.
Nach einer Weile hörte Herr penguincafe29 plötzlich den Ruf der besseren Hälfte: „Ich glaube, ich hab hier was!“ Und tatsächlich – da war er: unser erster Cache! Ein Moment voller Freude, Stolz und… tja… dem Beginn einer lebenslangen Infektion: dem Geocaching‑Virus. Seitdem sind wir hoffnungslos süchtig danach, weitere Dosen zu finden – und die Begeisterung hält bis heute an.
Da unser Erstfund inzwischen archiviert wurde, war für uns klar: Am Labyrinth muss eine neue Dose her! So schließt sich der Kreis – und vielleicht beginnt hier für jemand anderen genau die gleiche wunderbare Sucht.
Achtung, Abenteurer! Keine Schaufel, kein Schraubenzieher, nicht mal ein Zahnstocher wird hier gebraucht. Der Cache lässt sich ganz ohne Werkzeug finden – wir haben den Petling extra so versteckt, dass niemand zum Indiana‑Jones‑Modus wechseln muss. Uns geht’s schließlich darum, euch an diesen wunderbaren Ort zu locken, nicht darum, euch in den Untergrund zu schicken.
Wenn das Wetter schön ist, tummeln sich hier allerdings viele Muggel – besonders am Wochenende. Also: Tarnt euch gut, bleibt unauffällig und macht nichts, was die Hoferinnen und Hofer nervös machen könnte. Beim Theresienstein verstehen sie nämlich keinen Spaß … zumindest nicht so viel wie wir.