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Die evangelische Friedenskirche in Radebeul-Kötzschenbroda gehört zu den ältesten Kirchen der Lößnitz. Vermutlich bestand hier bereits im 13. Jahrhundert eine Kirche; Kötzschenbroda wurde 1271–1273 erstmals urkundlich erwähnt. Nach der Zerstörung durch die Hussiten im Jahr 1429 entstand ab 1477 ein spätgotischer Neubau, der 1510 geweiht wurde. Teile des Chors und des Turms stammen noch aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche 1637 bei der Brandschatzung des Ortes durch schwedische Truppen fast völlig zerstört. Große Bedeutung erhielt sie jedoch 1645: Im Pfarrhaus wurde der Waffenstillstand von Kötzschenbroda geschlossen, der für Sachsen den Dreißigjährigen Krieg beendete. Seit 1935 trägt die Kirche deshalb den Namen Friedenskirche.
Ihr heutiges Aussehen erhielt die Kirche vor allem durch den neogotischen Umbau von 1884/1885. Heute ist sie nicht nur ein Gotteshaus, sondern auch ein wichtiger Erinnerungsort für die Geschichte Radebeuls und Sachsens.
Außer im Winterhalbjahr ist die Friedenskirche täglich geöffnet und der Turm kann besichtigt werden.
Weitere Informationen finden sich hier https://loessnitz-kirchspiel.de/
Additional Hints (Decrypt)
Decryption Key
A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M ------------------------- N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z
(letter above equals below, and vice versa)
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