Ja, Ihr habt schon richtig gelesen. Ein Hahn hat ein Logbuch gefressen.
Seine Hennen haben ihn daraufhin aus der Hühnerschar ausgeschlossen und aus dem Stall geworfen. Nun lebt er in der Verbannung.
Auch, weil er nicht mehr ganz dicht war und ständig tröpfelte. Auf ihn war einfach kein Verlaß mehr. Er erfüllte sogar seine Hauptaufgabe, nämlich die Hahnenpflicht, nicht mehr. Nur Ärger hatte man mit ihm. Nix mehr mit glücklichen Hühnern. Also besser ganz ohne Hahn als mit solch einem Versager, der nichtmal mehr ordentlich krähen kann.
Das krasseste, wie eingangs erwähnt, aber war: Er hat ein Logbuch gefressen. Ein richtiges Geocacherlogbuch in einer sehr individuellen Ausführung. Weltweit ist nirgends dokumentiert, daß jemals ein Hahn sich ein solches einverleibt hat. Ein absoluter Einzelfall in der Geschichte der Geflügelkunde.
Nun sitzt er hier – verstoßen, mißverstanden mit diesem Logbuch im Bauch.
Wenn Ihr ihn vorsichtig öffnet, könnte es sein, daß er es preisgibt. Aber richtig herum halten müßt Ihr ihn schon.
Östlich vom Auer ist sein Verbannungsort, sein Sibirien nannte er es mit Tränen in den Hahnsäuglein, bei
N 51 09.587 E 013 38.262.
Seine Hennen nannten diese Erhebung dort aber anders, seitdem sie ihn dahin deportierten. Sie wollten ihm doch noch eine kleine Ehre erweisen, denn in seinen besten Zeiten war er kein schlechter Hahn. Schreibe diesen Namen von der OSM-Karte ab und ordne die Buchstaben mit der Reihe A bis I.
Nun berechne die Finalkoordinaten, damit Du ihn findest:
N 51 09.(I-B)(A-C)(G+B) E 013 38.(I-E)(G-B)(I-F)