Gründau und seine Ortsteile: OT7 Gettenbach
Weiter geht es mit der Serie über die Gründauer Ortsteile.
Hier befinden wir uns in Gettenbach, dem kleinsten Ortsteil von Gründau. Gerade einmal 461 Einwohner (Stand 21.12.2022) leben in diesem Ortsteil. Doch auch hier gibt es einiges zu sehen!
Schon von weitem erkennt man, in Hollywood-Manier, den großen Schriftzug am Waldrand, der von einem örtlichen Künstler dort aufgebaut wurde.
Zwischen Jagdschloss und Dorfgemeinschaftshaus wurde außerdem ein Kunstpfad mit einigen Großplastiken.
Das ehemalige Jagdschloss der Grafen zu Ysenburg-Büdingen-Meerholz, zentral im Dorf gelegen, wird heute als Wohnheim für geistig und körperlich eingeschränkte Menschen genutzt.

Sehenswert sind auch das alte Schulhaus, das Forsthaus und der jüdische Friedhof im Wald.
Schon 1252 wird Gettenbach urkundlich erwähnt. Anfang des 17. Jahrhunderts gab es hier eine "beachtliche Eisenschmelze", auch eine Kupferschmelze soll sich in Gettenbach befunden haben.
Später entstand eine Glashütte.
Im 18. und 19. Jahrhundert gab es eine Papiermühle in Gettenbach, das Papier soll sogar im Umfeld Goethes benutzt worden sein.
Auch Weinanbau wurde hier betrieben, am Südhang des Wetzsteins.
Gleich hier am Ortseingang befindet sich die Villa Schwab, die von 1922 bis 1964 als Geschäftssitz diverser Verlage diente.
Außerdem befindet sich der geographische Mittelpunkt der Gemeinde Gründau hier in Gettenbach, an der Südwand der alten Mühl-Scheuer im Unterdorf.
Bildquelle:
Von Foto: Sven Teschke, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25891075
Von Waldnobbi (Diskussion) 22:55, 12. Jan. 2016 (CET) - Eigenes WerkOriginaltext: Eigenes Foto, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46415044