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Helliker Löcher – Die verschwundenen Dolinen EarthCache

Hidden : 5/30/2026
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Helliker Löcher –

Die verschwundenen Dolinen

Hinweise

Die Helliker Löcher sind ein geschütztes Geotop.

Bitte betrete keine steilen oder instabilen Bereiche und verändere nichts an der Umgebung.

Alle Aufgaben können von sicheren Standorten aus gelöst werden.

 

Deine Aufgaben:

Aufgabe 1

Betrachte die sichtbaren Gesteinsschichten im Bereich der Helliker Löcher.

Frage:

Sind die Schichten eher waagrecht oder geneigt?

Beschreibe ihre Lage mit eigenen Worten.

Aufgabe 2

Beobachte die Form des Geländes rund um die Helliker Löcher.

Frage:

Welche Merkmale deuten darauf hin, dass hier Material abgesackt oder eingebrochen ist?

Aufgabe 3

Die Helliker Löcher entstanden durch die Auflösung von Kalkstein.

Frage:

Warum kann Wasser Kalkstein auflösen, Granit hingegen kaum?

Aufgabe 4

Unterirdische Hohlräume entstehen nicht von heute auf morgen.

Frage:

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit sich neue Hohlräume und später weitere Einsturzlöcher bilden können?

Aufgabe 5

Mache ein Foto von dir oder einem persönlichen Gegenstand vor Ort, ohne die Antworten direkt zu verraten.

 

Sie können Ihren Fund sofort protokollieren. Antworten müssen mir jedoch innerhalb von 14 Tagen zugesandt werden, sonst wird Ihr Protokoll möglicherweise gelöscht.

Ein Beweisfoto mit dir oder einem persönlichen Gegenstand vor Ort ist für diesen Earth Cache erforderlich, damit der Besuch nachvollziehbar bleibt.!

 

Earth Cache-Essenz

Manchmal verschwindet Gestein nicht durch Erosion an der Oberfläche, sondern löst sich langsam im Untergrund auf. Genau das geschieht in den Helliker Löchern.

Unter den Wiesen von Hellikon befindet sich Kalkstein, der vor rund 200 Millionen Jahren in einem tropischen Flachmeer abgelagert wurde. Regenwasser nimmt auf seinem Weg durch Boden und Luft Kohlendioxid auf und wird dadurch leicht sauer. Dringt dieses Wasser entlang von Klüften und Schwächezonen in den Kalkstein ein, beginnt es den Kalk langsam aufzulösen.

Über lange Zeit entstehen dadurch unterirdische Hohlräume und Kavernen. Wird das Dach eines solchen Hohlraums zu dünn, kann es plötzlich einstürzen. An der Oberfläche entstehen dann sogenannte Einsturzdolinen oder Einbruchstrichter.

Die Helliker Löcher sind ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass geologische Prozesse oft unsichtbar im Untergrund ablaufen und erst sichtbar werden, wenn die Oberfläche nachgibt.

 

Geologie

Vor etwa 200 Millionen Jahren war das heutige Juragebiet von einem warmen Meer bedeckt. Auf dessen Grund lagerten sich über lange Zeit Kalkschlämme und Kalkschalen von Meerestieren ab. Daraus entstanden mächtige Kalksteinschichten.

Während der Alpenbildung wurden diese Schichten angehoben, gefaltet und leicht geneigt. Dabei entstanden zahlreiche Klüfte und Schwächezonen im Gestein. Durch diese kann Wasser in den Untergrund eindringen.

Kalkstein besitzt eine besondere Eigenschaft: Er löst sich in schwach saurem Wasser langsam auf. Dieser Prozess wird als Verkarstung bezeichnet.

Im Laufe von Jahrtausenden können dadurch Höhlen, Hohlräume und Kavernen entstehen. Wird die darüberliegende Gesteinsschicht instabil, stürzt sie ein. Die Folge sind Dolinen oder Einbruchstrichter wie die Helliker Löcher.

Die Entstehung solcher Hohlräume ist auch heute noch nicht abgeschlossen. Verwitterung, Wasser und die langsame Auflösung des Kalksteins verändern den Untergrund weiterhin.

 

Quellennachweis:

Titelfoto=Owner / Andere Bilder Owner
Text= inhaltlich zusammengefasst und auf den Standort angepasst.
unter Zuhilfenahme von:

 Informationstafel vor Ort
Naturschutzverein Hellikon: Helliker Löcher – erlebbare Geologie

 

Additional Hints (No hints available.)

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