Das menschliche Organ wiegt rund 1,4 Kilogramm und verbraucht etwa 20 Prozent der gesamten Energie des Körpers. Mit dieser Energie steuert es Denken, Fühlen und Handeln ein Leben lang. Bewegung, geistige Anregung und soziale Kontakte unterstützen die Gehirngesundheit ebenso wie ausreichend Schlaf und Stressreduktion. Wer sein Gehirn regelmässig fordert und ihm zugleich Erholung gönnt, kann Konzentration und Gedächtnis langfristig stärken.
Der Tag des Gehirns wird jedes Jahr am 22. Juli begangen. Er wurde 2014 von der World Federation of Neurology ins Leben gerufen, um über die Prävention neurologischer Erkrankungen aufzuklären, das Bewusstsein für Hirngesundheit zu stärken und auf die Bedeutung der Neurowissenschaften hinzuweisen. Dieser Aktionstag fokussiert sich jährlich auf wechselnde Schwerpunkte wie Schlaganfall-Prävention, Multiple Sklerose, Demenz oder Parkinson. Der diesjährige Tag des Gehirns steht unter dem Motto "Gehirngesundheit - Zugang für alle".
"Bewegung, geistige Anregung und soziale Kontakte"... "Zugang für alle"... Das könnte auch aus dem Lehrbuch des Geocaching stammen. Deshalb treffen wir uns deshalb da, wo seit über 193 Jahren die Gehirne operieren, manchmal auch rauchen, wenn nicht (wie jetzt) Semesterferien stattfinden. Also Mitten im Quartier der Intelligenten, in der Nähe des USZ, wo Hirne studiert und operiert werden, südlich der ETZH. Im Hinterhof des archäologischen Instituts unter dem Mammutbaum.
Wie gesagt, der Zugang ist für alle möglich, auch mit Rollstuhl, alle sind eingeladen, ob erfahren oder Jung-Cacher. Wer auf den Mammutbaum klettern will, tut es auf eigene Verantwortung, nötig ist es nicht. Wer will darf alle seine Caches aus dem Gedächntis rezitieren, oder