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Taubi 1 Traditional Cache

Hidden : 6/12/2026
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Taubi 1 - sei nett zu Tauben

Wer sich hier ein wenig umsieht, wird schnell feststellen: An Tauben mangelt es diesem Ort nicht.

Die Stadttaube hat einen erstaunlich schlechten Ruf für ein Tier, das uns Menschen seit Jahrhunderten begleitet. Wahrscheinlich stammen die meisten heutigen Stadttauben von domestizierten Felsentauben ab, die irgendwann ihren Weg zurück in die Freiheit gefunden haben.

Dabei sind Tauben deutlich interessanter, als viele denken. Sie leben in festen sozialen Strukturen und gehen lebenslange Partnerschaften ein. Ein einmal gefundenes Paar bleibt meist zusammen, nutzt über Jahre dieselbe Region und oft sogar denselben Brutplatz.

Zwei bis vier Mal pro Jahr ziehen sie Nachwuchs groß. Jedes Gelege besteht meist aus zwei Eiern, die etwa 17 bis 18 Tage lang von beiden Eltern bebrütet werden. Nach dem Schlüpfen werden die Jungtiere zunächst mit sogenannter Kropfmilch gefüttert – einer nährstoffreichen Substanz, die sowohl Taubenmutter als auch Taubenvater in einem speziellen Organ, dem Kropf, produzieren können.

Während die Jungen noch im Nest sitzen, bauen die Eltern oft bereits das Zweitnest für die nächste Brut. Nach etwa 23 bis 25 Tagen verlassen die Jungtauben das Nest. Wirklich selbstständig und voll flugfähig sind sie jedoch erst mit ungefähr einem Monat. Oft bleiben sie länger im Familienverbund, bis sie selbst einen Partner gefunden haben.

Das Leben einer Stadttaube ist allerdings deutlich härter, als es auf den ersten Blick erscheint. Obwohl einzelne Tiere unter guten Bedingungen über zehn Jahre alt werden können, liegt die durchschnittliche Lebenserwartung meist nur bei zwei bis drei Jahren. Besonders die Jungtiere haben es schwer – im ersten Lebensjahr sterben oft bis zu 90 Prozent. Die kurze Lebensdauer wird meist durch Magengeschwüre verursacht, die meist von nicht artgerechter Nahrung verursacht werden.

 

Populationskontrolle

Wie hier vor Ort gut zu erkennen ist, hat die hohe Taubenpopulation unschöne Nebeneffekte. Hier vor Ort wird der Bereich unter der Brücke etwa alle zwei bis vier Wochen von der Stadtreinigung gereinigt. Um das zu vermeiden, müsste aktive Populationskontrolle betrieben werden: 

Eine viel verbreitete Methode ist das Bejagen und Falknern, das Studien zufolge meist ohne Erfolg endet. Im Gegenteil, beobachtet man nach kurzer Zeit eine erhöhte Brutaktivität nach der Maßnahme.

Eine andere Methode sind Taubenhäuser. In Deutschland gibt es 168 Anlagen, in denen Tauben betreut brüten können (im Dach des Hamburger Hbfs ist z.B. einer). Dort werden die Eier gegen Attrappen ausgetauscht, um die Population langsam zu begrenzen. Die Erfolge sind jedoch meist nur regional spürbar. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass das Ausbleiben des Bruterfolgs die Elterntiere belastet und manche Paare sich anschließend neue Brutplätze suchen. 

 

Was bleibt

Tauben sind auch nur Lebewesen. Schlagen, Treten, Verscheuchen stresst die Tiere unnötig. Also gilt wie immer: Sei nett :) 

Additional Hints (Decrypt)

~2 Zrgre Uöur

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

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