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Falkenlay – Feuer, Fels und Steinzeithöhlen EarthCache

Hidden : 6/20/2026
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Falkenlay – Feuer, Fels und Steinzeithöhlen

Blick in einen alten Schlackenkegel

Die Falkenlay ist ein Überrest des Vulkanismus bei Bad Bertrich. Vor etwa 50.000 Jahren, während der letzten Eiszeit, waren in der Umgebung mehrere Vulkane aktiv. Die Falkenlay gilt als der älteste Schlackenkegel dieses örtlichen Vulkansystems.

Bei den damaligen Ausbrüchen wurde gasreiche, noch glühende Lava aus dem Vulkanschlot geschleudert. Während des Fluges kühlten die Lavafetzen ab und fielen als unterschiedlich große Brocken wieder zu Boden.

Diese vulkanischen Auswurfstücke werden als Schlacke bezeichnet. Im Laufe zahlreicher Auswürfe häuften sie sich rund um den Schlot an und bildeten einen steilen Schlackenkegel.

Die heutige Abbruchwand ermöglicht einen direkten Blick in den inneren Aufbau dieses ehemaligen Vulkankegels.

Wie entsteht vulkanische Schlacke?

Magma enthält gelöste vulkanische Gase. Steigt das Magma zur Erdoberfläche auf, nimmt der Druck ab. Die Gase bilden Blasen und dehnen sich aus.

Wird das Magma bei einer Explosion in die Luft geschleudert, können diese Gasblasen beim Erstarren im Gestein eingeschlossen werden. Dadurch entstehen zahlreiche kleine oder größere Hohlräume. Solche Gesteine wirken häufig:

  • löchrig oder porös,
  • unregelmäßig geformt,
  • rau und kantig,
  • im Verhältnis zu ihrer Größe relativ leicht.

Nicht jedes Schlackenstück sieht gleich aus. Größe, Form und Anzahl der Hohlräume hängen davon ab, wie gasreich und wie flüssig das Magma war und wie schnell das ausgeworfene Material abkühlte.

Was können wir an der Abbruchwand betrachten?

An einer Schlackenwand lassen sich drei wichtige Eigenschaften untersuchen:

1. Korngröße und Sortierung

Als Korngröße bezeichnet man die Größe der einzelnen Auswurfstücke. Liegen überwiegend ähnlich große Stücke zusammen, spricht man von einer guten Sortierung. Sind kleine, mittlere und große Stücke miteinander vermischt, ist das Material schlecht sortiert.

Unterschiedliche Bereiche der Wand können von verschiedenen Ausbruchsphasen stammen.

2. Poren und Gasblasen

Die sichtbaren Löcher in der Schlacke sind ehemalige Gasblasen. Ihre Größe, Form und Häufigkeit geben Hinweise darauf, wie viel Gas im Magma enthalten war und wie sich das Gas während des Ausbruchs verhielt.

3. Festigkeit und Schwächezonen

Einige Bereiche der Wand können fest miteinander verbunden sein. An anderen Stellen liegen die Schlackenstücke lockerer, sind stärker zerklüftet oder besitzen besonders viele Poren.

Wasser, Frost, Temperaturwechsel und Pflanzenwurzeln greifen solche Schwächezonen leichter an. Dort kann Material schneller herausgelöst werden als aus festeren Bereichen.

Voraussetzungen für die Bildung von Hohlräumen

Eine größere Höhle entsteht nicht aus einer einzelnen Gasblase. Entscheidend sind größere Schwächezonen innerhalb der Ablagerung.

Besonders anfällig sind beispielsweise:

  • lockere Bereiche zwischen größeren Schlackenstücken,
  • stark poröse Zonen,
  • Risse und Spalten,
  • Übergänge zwischen unterschiedlich festen Ablagerungen.

Durch fortschreitende Verwitterung können einzelne Stücke herausbrechen. Kleine Vertiefungen werden dadurch allmählich erweitert. Wo darüber widerstandsfähigeres Material erhalten bleibt, können Nischen oder Überhänge entstehen.

Die Hohlräume am Fuß der Falkenlay zeigen somit nicht nur Spuren menschlicher Nutzung. Ihre Lage hängt auch mit dem unterschiedlichen Aufbau und der unterschiedlichen Widerstandsfähigkeit der vulkanischen Ablagerungen zusammen.

Der Weg

Der EarthCache folgt einem kleinen Rundweg von etwa 600 m Länge.

Stationen

  • Station 1 – Infotafel „Vulkane bei Bad Bertrich“
  • Station 2 – Abbruchwand
  • Station 3 – Steinzeithöhlen

Bitte bleibt auf den vorhandenen Wegen. Es müssen keine Steine entnommen, abgebrochen, angefasst oder angekratzt werden.

Die Listing-Koordinaten befinden sich an der Infotafel "Vulkane in Bad Bertrich" . Hier erfahrt ihr, dass die Vulkane südöstlich des Westeifel-Vulkanfeldes liegen und mehrere Ausbruchsstellen eine rund 2 km lange NW-SE-Zone bilden.

Sie dient euch zur Information und Orientierung ... ist aber keine Aufgabenstation.

Folgt von dort dem vorhandenen Weg zur Abbruchwand. Alle Aufgaben können von euch durch eigene Beobachtungen an der Abbruchwand und an den vom Weg aus sichtbaren und begehbaren Hohlräumen beantwortet werden.

 

Aber nun genug erklärt ... jetzt seit Ihr dran. Bin gespannt ob ihr mir gut zugehört habt:

 

Aufgaben vor Ort:

Wenn Ihr unseren WP2 und WP3 besucht habt und euch dort gut umgeschaut habt, wird es euch nicht schwer fallen die nachfolgenden Aufgaben zu erfüllen.

Aufgabe 1 – Die Schlacke

Betrachtet die Schlacke an der Abbruchwand.

Beschreibt kurz:

  • Ist sie eher fein, grob oder unterschiedlich groß?
  • Sind viele oder wenige Hohlräume zu erkennen?
  • Wirkt das Gestein eher fest oder locker?

Aufgabe 2 – Die Hohlräume im Gestein

Sucht euch ein gut sichtbares Schlackenstück in der Wand aus.

Beschreibt die Hohlräume:

  • Sind sie eher klein oder groß?
  • Sind sie rund oder unregelmäßig?
  • Wie sind sie vermutlich entstanden?

Aufgabe 3 – Höhlenbildung

Betrachtet einen Hohlraum oder Überhang am Fuß der Wand.

Beschreibt:

  • Wo befindet er sich?
  • Wie sieht das Gestein dort aus?
  • Warum konnte gerade an dieser Stelle ein Hohlraum entstehen?

 

Logbedingungen

Sendet uns eure Lösung per Mail an earthcache@alamoteam.de oder per Message-Center.

In einer der Steinzeithöhlen werdet ihr auf "Lippy" treffen ... Psst , er schläft hier ... macht gemeinsam mit ihm ein Foto und fügt es in eurem Logeintrag ein.

Solltet Ihr als Gruppe diesen Earthcache absilviert haben, so hat jeder Logger einzeln die Lösungen zu übermitteln.

Nach Übermittlung der Antworten könnt Ihr sofort loggen, wir melden uns, falls etwas nicht stimmt.

 

 

Hinweise

  • Bitte bleibt auf den Wegen.
  • Vorsicht an Felskanten.
  • Es muss und darf kein Gestein entnommen werden.
  • Ein EarthCache hat keine Dose.

 

Quelle für Text: Wanderbare Vulkaneifel (https://wanderbare-vulkaneifel.de/geo-route-bad-bertrich-auf-den-spuren-von-lava-und-feuer/) 

 

Hier noch ein Banner für euer Profil:

Kopiert Euch hierfür einfach folgenden Code in eure Profilseite:

<a href="http://coord.info/GCBRV79" target="_blank"><img src="https://img.geocaching.com/cache/large/6a2179d4-1abc-4856-bce1-fd55b856b9ac.jpg"alt=Bilder hochladen" border="0" ></a>

 

LUST AUF MEHR:

 

 

Additional Hints (No hints available.)