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Im Sommer 2025 wurde auf der Henaralm eine Kleinhöhle wiederentdeckt, die später den Namen Henaralm-Höhle (Hysterium) erhielt. Die Höhle war über viele Jahre hinweg als Müllablagerungsplatz genutzt worden und deshalb zunächst nicht zugänglich. Im Inneren befanden sich große Mengen an Unrat, darunter Matratzen, Altglas, Kunststoffe, Konservendosen sowie sperrige Metallteile, die teilweise bis an die Höhlendecke reichten.
Im August 2025 wurden mehrere Reinigungsaktionen durchgeführt, an denen zahlreiche freiwillige Helfer beteiligt waren. Der gesammelte Müll wurde in Bigbags verpackt, zu Zwischenlagerplätzen transportiert und schließlich per Hubschrauber ins Tal ausgeflogen.
Erst nach Abschluss der Räumungsarbeiten konnte die Höhle vollständig vermessen und dokumentiert werden. Dabei wurde eine Gesamtlänge von 19,14 Metern bei einer Tiefe von rund 1,55 Metern und Ausdehnung von 18,25 Metern festgestellt. Die Untersuchung ergab zudem Hinweise darauf, dass die Höhle in früheren Zeiten vermutlich als Keller oder Lagerraum genutzt wurde. Mehrere Höhlenwände waren künstlich begradigt worden, im Inneren fanden sich ebene Ablageflächen, und vor dem Eingang ist ein angelegter Steig erkennbar, der den Zugang erleichterte.
Die Henaralm-Höhle liegt auf einer Seehöhe von 1.599 Metern in den Grundlseer Bergen und stellt ein interessantes Beispiel für die frühere Nutzung natürlicher Hohlräume im Almgebiet dar. Nach der erfolgreichen Reinigung ist die Höhle heute wieder zugänglich und wissenschaftlich dokumentiert.
Das Team der Naturfreunde Bad Aussee, Betreiber der Naturfreundehütte, verwendet die Höhle nun wiederum zeitweise als Kühlschrank und Lagerort für diverses Material.
In der Höhle ist es eng, feucht und dreckig. Der Plafond ist unregelmäßig niedrig und wenn man sich den Kopf anstößt merkt man es sofort 
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