Teil 1 von 2:
Habt ihr euch auch schon gefragt, um was es sich bei den zwei kleinen Gebäuden rechts und links der B311 handelt, kurz nach Immendingen in Richtung Tuttlingen?
Die Antwort: Hier handelt es sich um die Betriebsgebäude des Donausstollens, der sicherstellen soll, dass wenigstens etwas Wasser um die kurz darauf kommenden Versickerungsstellen herumgeleitet wird.
Die Tage mit Vollversickerung in Immendingen nehmen zu, an ca. 300 Tagen im Jahr ist das Flussbett zwischen Immendingen und Möhringen total leer.
Ein paar Infos zu diesem Stollen:
-
1967 war Baubeginn, 1972 wurde das Bauwerk in Betrieb genommen.
-
Der Stollen ist zwei Kilometer lang und führt in einer geraden Linie unter dem Berg von Immendingen hinüber nach Möhringen.
-
Er ist zwei Meter breit und zwei Meter hoch.
Ob und wie viel Wasser durchgeleitet werden darf, ist streng und mit genauen Vorgabezahlen geregelt. Alles hängt vom Wasserstand ab. Ist dieser zu niedrig, darf nicht umgeleitet werden - ansonsten würde wiederum an der Aachquelle zu wenig Wasser ankommen. Gemessen wird an zwei Stellen: in Kirchen-Hausen und an der Espenbrücke in Möhringen.
Von der Stelle des Caches aus seht ihr gut den Einlauf in den Berg.

Das rote Fähnchen links unten zeigt die Stelle des Einlaufs. (Und von Cache #1)
Zugang über einen Grasweg entlang der Donau. Als ich dort war, war er gemäht. Das ist aber vielleicht nicht immer so.
(Fortsetzung im Teil 2 von 2: #2 Donauversickerung -Raus aus dem Stollen)