Zum dritten Mal ändere ich jetzt den Verlauf der Vogerlrunde. Zugunsten eines besseren Parkplatzes und einer - wie ich finde - schöneren aber auch längeren Route. Um die Lücken zu füllen gibt es auch hier (wie in meiner Gassigehrunde) einige Labstationen ( Nr. 2/ 21/ 22/ 23/ 26) ) mit Fragen zu verrückten/komischen/seltsamen Vögelwesen und den Zahlen zu einem kleinen Bonus. Viel Spaß beim Laufen, Suchen und Finden der Piepmätze bzw. ihrer Eier!
Fahrräder sind wohl meistens möglich, ich würde euch aber Schusters Rappen empfehlen! Selbstverständlich nicht mit dem Auto und nichts nachts!
Leider konnte ich die Strecke nicht ausmessen, denke aber dass ihr schon so 3 - 4 Stunden einplanen müsst ( mit Suchen ). Wer die Streckenlänge bemessen kann - gerne mir melden!
Hier noch die Sage zum Bettelmannstein ( Text aus dem alten Vorgängercache!)
Es war Anfang des 15. Jahrhunderts, als einige arme Leute einen Ritter mit Namen Ulrich Pinzenauer zwischen Pfünz und Oberzell totschlugen. Wie es scheint, gehörten die Täter zur Gerichtsbarkeit des Klosters St. Walburg, da zu dieser Zeit die Äbtissin von St Walburg die grundherrlichen Rechte mit den Herren von Hofstetten teilte.
Im Sühnevertrag vom 24. Juli 1412 wurden den Tätern schwere Strafen auferlegt, wie eine Wallfahrt sowohl nach Rom als auch nach Aachen, die Fertigung eines Altares zu Ehren des hI. Sebastian in der Klosterkirche von St. Walburg, ein Jahrtag und eine ewige Wochenmesse für den Erschlagenen mit der Stiftung des Ewigen Lichtes und die Aufstellung eines steinernen Kreuzes an der dem Tatort nächstgelegenen Wegscheide, mit der Auflage, daß in den Stein Schild und Helm des Erschlagenen gehauen werden sollten. Aus einem im Vatikan hinterlegten Dokument, datiert vom 8. Dezember 1412, geht hervor, daß der Eichstätter Domherr Konrad Könhofer, Doktor der Kirchenrechte, die Wallfahrt für die Täter übernommen hatte und vom Papst persönlich Vergebung aller Sünden für die Mörder erlangte.
Doch derjenige, der den Edelmann erschlagen hat, muß noch heute als Geist herumirren. Man hört Ihn heute noch bei Nacht rufen: „Ich bin der Hans vom Töchtertal, bald hier, bald da und überall“. Die Leute fürchten sich sehr und wagen es nicht, bei Dunkelheit durch dieses Tal zu gehen.
Doch die Täter hatten nicht alle Schätze des Ritters erbeutet. In letzter Sekunde warf Ritter Pinzenauer seine wertvollste Schatzdose in den Wald. Mittlerweile hat die Natur den Schatz gut versteckt.