Friznagri 9
Fritig Znacht Grilliere
18.9.26 18.30 Uhr - 20.30 Uhr Ruine Freudenau
Das Freudenauer Burg-Protokoll:
Ein flammend Abendwerk an den Wassern der Aare
Seyd gegrüsst, edle Gefährtinnen und Gefährten, wackere Sucherinnen und Sucher der verborgenen Zeichen!
Wir schreiben das Jahr zweitausendsechsundzwanzig. Damit mein Geist nach den Mühlen des Alltags mit neuer Kraft erfüllt werde, dient mir der abendliche Bund mit Euch Cacherspinnern als treibender Quell. Für unser heutiges Gelage haben wir ein denkwürdiges Fundament gewählt: die ehrwürdigen Mauern der Ruine Freudenau, dicht an den rauschenden Fluten der Aare gelegen.
Vom Schicksal und Ruhm dieser Flussburg:
In der ersten Hälfte des dreizehnten Jahrhunderts ward diese Festung aus dem Stein geschlagen. Der stolze Turm stand als Lehen unter dem Banner der Grafen von Habsburg, während die übrigen Gemächer dem fernen Kloster Säckingen gehorchten. Es sassen namhafte habsburgische Dienstadelige auf diesem Hort – erstlich ein Zweig der Schenken von Habsburg, hernach die Herren zum Tor und schliesslich der edle Albrecht Businger. Die Burgmänner schöpften grossen Gewinn aus der strategischen Lage am Wasser, denn im späten dreizehnten Jahrhunderte spannte sich hier eine mächtige Brücke über die Aare. Der Brückenzoll und der geschäftige Warenaustausch in den Burghöfen brachten reichen Segen. Doch ach, das Glück war flüchtig: Als die Brücke durch grimmes Hochwasser und reissenden Eisgang zertrümmert ward, schwand der Glanz der Feste. Im Jahre 1410 überfielen die Zürcher den Hort und legten ihn in Schutt und Asche – ein verheerendes Feuer zerstörte damals alles.
Vom Gedeihen unserer Festgemeinschaft:
Was im Jahre zweitausendfünfundzwanzig so trefflich seinen Anfang nahm, das soll nun im Jahre zweitausendsechsundzwanzig glorreich weitergehen ❤️❤️❤️. Eine wahre Flut an denkwürdigen ZmiZnas zog im ersten Halbjahr an uns vorüber. Auch in der zweiten Jahreshälfte halten wir den Schild hoch! Gottlob, der Winter stehet vor den Toren, denn diese feurigen Abende entfalten erst in Frost und Kälte ihren wahren Geist. In der milden Sommerluft am Feuer zu sitzen, das vermag wahrlich ein jeder Knecht und eine jede Magd.
Die Ordnung für unser abendliches Grillfeuer:
Vom Herdfeuer: Ganz in der Tradition der alten Burg werde ich höchstselbst für das lodernde Feuer 🔥🔥🔥 in den Ruinen sorgen, auf dass die Dunkelheit weiche.
Vom Proviant: Ihr jedoch bringet im eigenen Sacke mit, was Euer Herz für ein gemütliches Abendmahl an der Glut begehrt. Jede Seele sorgt für sich selbst.
Vom ritterlichen Wettstreit:
Wie es sich fürwahr auf einer stolzen Burg geziemt, soll auch die ritterliche Kurzweil nicht zu kurz kommen! Ein gar listiges Spiel wartet auf Euer Geschick: das Logbuchweitwerfen aus den Tiefen eines wohlbekannten Petlings. Tretet vor und zeiget Eure Kraft! Für die ruhmreichste Gewinnerin und den tapfersten Gewinner liegt ein kleiner, feiner Preis in den Schatztruhen bereit, um Euren Triumph für alle Zeiten zu krönen.
Mein Herz wallet in grosser Freude auf diesen flammenden Abend mit Euch im Schutze der alten Festung.
IgorBuddha ist mein Name, und es ist mir eine Ehre, Euch am heutigen Abend hier am Flussufer zu begegnen!
Der künftige Reigen (Weitere ZmiZnagris in den Landen)
Blicket voraus, denn die Herolde verkünden bereits die nächsten Stationen unserer Reise! Schreibt diese Tage mit Kohle in Eure Bücher:
- 21.08.2026: Frizmi 18 – Wo die Wasser des Scherzer Weihers sanft im Abendwinde flüstern.
- 28.08.2026: Frizmi 19 – Die Heimkehr zu unseren Wurzeln nach Birr.
- 11.09.2026: Frizna 8 – Ein weite Reise ins ferne Chippis im Wallis.
- 18.09.2026: Friznagri 9 – Unser grosses Fest hier an der Ruine Freudenau.
- 24.09.2026: Dozmi 1 – Ein mittägliches Lager im Schutze der Bäume am Waldrand in Habsburg.
Wisset auch: Weitere glanzvolle ZmiZnas sind bereits in meiner geheimen Planung und werden zu gegebener Zeit verkündet!