Schweindorf (Teilort von Neresheim)
Urkundlich wird Schweindorf 1297 als „Swaindorf“ erstmals erwähnt. Der Ortsname wird auf das Wort „swain“ („Knecht, junger Bursche“), als Personenname aus der Zeit der Landnahme („Siedlung des Sweino“), nach überkommener Lesart von „sweinen“ („roden“)[2] zurückgeführt.
Der Ort war zunächst im Besitz der Herren von Hürnheim zu Katzenstein und derer von Westerstetten und kam 1359 und 1501/07 an Nördlinger Bürger und das Heilig-Geist-Spital.
Im Rahmen des Reichsdeputationshauptschlusses fiel Schweindorf 1802 an Bayern. Mit dem Grenzvertrag zwischen Bayern und Württemberg 1810 wurde der Ort Teil des Königreich Württembergs, wo er dem Oberamt Neresheim zugeordnet war. Am 1. Januar 1971 erfolgte die Eingemeindung nach Neresheim