Skip to content

Groterjan-Birne Traditional Cache

Hidden : 8/6/2026
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Geburtstagscache von Ralph von Findusteam.
Die Groterjan-Brauerei – Malzbier, Musik und Berliner Geschichte
An der Ecke Cantianstraße und Milastraße befand sich einst eine der ungewöhnlichsten Brauereien Berlins: die Groterjan-Malzbierbrauerei. Der Braumeister – um den sich später einige Legenden und Gerüchte über geheime Treffen in den Nebenräumen und im Festsaal, bei denen sich angeblich Künstler, Geschäftsleute und politische Kreise im Verborgenen begegneten und ungewöhnliche Vorkommnisse rankten – Christoph Groterjan, der 1908 verstarb, kaufte das Gelände 1897 und errichtete hier nicht nur eine Brauerei, sondern auch ein beeindruckendes Ausflugslokal.
Zur Anlage gehörten ein Biergarten mit bis Platz für rund 1.500 Gäste, ein großer Festsaal, eine Kegelbahn und sogar ein Musikpavillon. Besonders bekannt war Groterjan für sein Malzbier, dessen Rezept der Brauer bereits 1894 patentieren ließ. Damals galt es als nahrhaft und kaum berauschend – eine Besonderheit unter den Berliner Bieren. (Berliner Zentrum Industriekultur)
Doch der Erfolg währte nicht lange: Bereits 1908 geriet der Gaststättenbetrieb in finanzielle Schwierigkeiten und musste verkauft werden. 1914 zog die Brauerei an einen größeren Standort im Wedding um. Die Gebäude in Prenzlauer Berg wurden anschließend unter anderem als Schokoladenfabrik, Brotfabrik und später für andere gewerbliche Zwecke genutzt. Damit endete der Brauereibetrieb am ursprünglichen Standort im Jahr 1914. (Berliner Zentrum Industriekultur)
Wer heute genau hinsieht, kann noch viele Details der historischen Anlage entdecken. Die markanten Giebel, der charakteristische Eckturm und zahlreiche Sandsteinverzierungen mit Weinranken und Figuren erinnern an die Zeit, als hier Tausende Berliner zum Biertrinken, Kegeln und Feiern zusammenkamen. Das Ensemble steht heute unter Denkmalschutz und zählt zu den schönsten erhaltenen Brauereibauten des Prenzlauer Bergs.
Die Birne hat höchstwahrscheinlich nichts mit der ursprünglichen Groterjan-Brauerei zu tun. Sie erinnert vielmehr an ein Restaurant, das sich dort in den 1990er- und 2000er-Jahren befand.
Der ehemalige Groterjan-Festsaal wurde nach der Sanierung als Gaststätte „Ribbeck“ betrieben. Der Name bezog sich auf Theodor Fontanes berühmtes Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“, in dem der Birnbaum eine zentrale Rolle spielt. Als Hinweis auf den Namen hing am Eingang eine große stählerne Birne. Nachdem das Restaurant geschlossen wurde, blieb die Birne als Relikt erhalten.

Additional Hints (No hints available.)

Advertising with Us