Wer mit den Öffis anreist, sollte wegen der Gleisbauarbeiten die Ersatzfahrpläne bzw. den Schienenersatzverkehr beachten.
Vor vielen Jahren begann eine kleine Serie von Geocaches mein Interesse zu wecken. Nicht, weil sie besondere Verstecke versprachen oder schwierige Rätsel zu lösen waren. Hintergrund: Der geneigte Hobby-Archäologe hutzy hatte zufällig einen zwischenzeitlich archivierten Geocache "ausgegraben", bei dem die Finaldose noch vor Ort lag und daraus einen Mystery gemacht. Ich fand die Idee ziemlich genial und sie wurde danach noch dankbar von Mex-Schnüffelnase aufgegriffen und erhielt noch eine Dreingabe in Pforzheim. Danach wurde es still um die Nachwuchs-Indys, bis...
Ich frage mich öfters, warum an manchen Stellen keine Geocaches ausgelegt werden. Klar, eine lieblos in den Wald geschmissene Filmdose zwischen Brombeeren und Sumpfgebieten schreit nicht gerade nach "Finde mich zufällig", aber Stellen, die einen immer wieder erinnern lassen, warum man dieses Hobby einfach mag (oder manchmal auch eben nicht), haben ihren eigenen - wenn auch oft nur nostalgischen - Reiz. Dass weiße Flecken auf der GC-Landkarte hartnäckig bestehen bleiben, liegt vermutlich auch daran, dass potentielle Dosenverstecker gar nicht mitbekommen haben, dass ein von ihnen vor langem gefundener Geocache in der Zwischenzeit archiviert und somit die Location wieder frei wurde. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass man sich nicht den Unmut anderer Kollegen auf sich ziehen möchte, weil... ja, weil...
Immer wieder denke ich an die nicht ganz einfache Bergung dieses Caches, gerade wenn ich wie so oft daran vorbei radle, aber auch anderswo. Die ursprüngliche Bezeichung des archivierten Listings hat momentan keinen besonderen unmittelbaren Bezug zur Location mehr. Aber wer weiß, warum der Cache genau so betitelt wurde, wird manchmal auch an anderer Stelle schmunzeln und sich an die Location erinnern, dessen bin ich mir sicher.
Bevor jetzt aber jemand den Owner beschuldigt, Geomüll hinterlassen zu haben: nein, die Dose war bei Archivierung nicht mehr vor Ort. Deshalb ist es genau genommen auch kein "richtiger" Revival-Cache, aber da sich immerhin noch der Schraubdeckel vor Ort befand und dieser genau hier auch nicht wirklich als "Müll" bezeichnet werden kann, habe ich das zum Anlass genommen, ein neues Behältnis zu spendieren, auf dass sich einige - vielleicht mit einem "och nöö" auf den Lippen - aufmachen werden, um sich an bekannter Stelle in ein neues Logbuch einzutragen und andere, um zum ersten Mal auf dem Präsentierteller nach einer Dose zu suchen.
Aus diesem Grund kommt es beim FTF leider auch nicht zum "Knacken" beim ersten Öffnen. Sorry for that.
Außerdem habe ich versucht, das Logbuch so gut es geht durch verschiedene Maßnahmen vor Nässe zu schützen. Das war bei dieser Dose wie bei vielen anderen leider ein bauartbedingtes Problem, dem sich so mancher mehr oder weniger erfolgreich entgegenzustemmen versucht hat. Ich hoffe, nun ist es "mehr", zumindest für ein paar Monate. Grobmotorikern sei gesagt: "NACH FEST KOMMT AB !!!" - es reicht, den Petling ganz normal einzuschrauben.
Nun also zu der "Neuauflage" des Vegetarier-Caches.
Die Dose befindet sich in max. 2km Entfernung von den Pseudokoordinaten beim Recyclinghof Grötzingen. Das mag nicht besonders hilfreich sein, deshalb noch ein paar zusätzliche Hinweise:
Der Name des Owners des ursprünglichen Geocaches könnte "glücklich" bedeuten, vielleicht ist er aber einfach nur ein Hinweis auf einen Handwerksberuf, wer weiß das schon.
Der Cache hielt sich nach Adoption durchaus noch viele Jahre. Interessanterweise wurde er von den "Adoptiveltern" zuvor bereits als Fund geloggt und der abgebende Owner hat sich danach ebenfalls in die Finderliste eingetragen, somit also ohne gegen den Ehrenkodex zu verstoßen, dass man eigene Geocaches nicht als Fund loggt.
Ich hatte das Glück, dass ich damals nicht wirklich suchen musste, sondern die klitzekleine örtliche Veränderung bemerkte, da der Cache wegen in der Nähe stattfindender Bauarbeiten sicherheitshalber vorübergehend vom Owner in Sicherheitsverwahrung gebracht wurde: "Now you see it, now you don't" und Zugriff, nachdem das verräterische Detail dann wieder vor Ort war.
Beim archivierten Geocache handelte es sich um einen Tradi. Dessen Größe entspricht nach wie vor der Größe dieses Mysteries, die T-Wertung hat sich zwischenzeitlich auch nicht verändert - im Gegensatz zur D-Wertung natürlich, da ihr hier ein wenig recherchieren/rätseln dürft.
Der Listingtitel nimmt ebenfalls Bezug auf den ehemaligen Titel des zu recherchierenden archivierten Caches.
Weil das Detail, das für den ursprünglichen Cachenamen gesorgt hat, irgendwann im Laufe der Zeit entfernt wurde, habe ich woanders ein äquivalentes Detail fotografiert und meinem damaligen Log angehängt.
Wenn ihr herausgefunden habt, um welchen Cache es sich handelte, könnt ihr nun - wenn ihr mögt und ganz sicher gehen wollt - die "Finalkoordinaten" berechnen. Sie KÖNNTEN aufgrund der von mir bevorzugten mathematischen Schönheit der Formel "ä muggeseggeli" im Off sein.
🤡
A = BWW des Titels des gesuchten Geocaches:
________
B = Summe der BWW der BEIDEN Owner des gesuchten Geocaches und des GC-Codes ohne "G":
________ + ________ + ________ = ________
Finalformel:
N48° 59.[5*A]' E8 28.[3*B]'
Hier geht es zu einem schlanken BWW-Rechner (der, nebenbei bemerkt, keine eurer Eingaben speichert, ich schwör')