Die 328 km lange Ostseeküste Schleswig-Holsteins ist vor vielen Jahren alle 500 Meter mit Kilometersteinen versehen worden, die die Küstenlinie von der Dänischen Grenze bis zum Priwall, der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern, markieren. Nicht mehr alle Steine lassen sich finden.

Der eigentliche Kilometerstein 166,5 soll noch etwas weiter die Pier entlang Richtung Ausgang der Förde liegen, so etwa dort, wo das Winterlager der Segler.innen aus Mönkeberg beginnt. Vielleicht ist er aber auch während der umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen der Pier abhanden gekommen. Aus Abstandsgründen war dort jedoch kein Platz für einen weiteren Geocache.
Die Ölpier selbst wurde ursprünglich in den Dreißigerjahren des vergangenen Jahrhunderts gebaut. Hier machten Kriegsschiffe der Wehrmacht fest, um das Öl aus den Öltanks, die oberhalb der Pier lagen, zu bunkern. Vor einigen Jahren wurde sie aufwendig für zivile Zwecke saniert.
Spaziergänger haben hier eine schönen Ausblick und Angler werfen gerne ihre Köder aus, will heißen, es ist mit Muggelaufkommen zu rechnen.