Heute wird der
" Tag der Dominosteine "
begangen.
Wir treffen uns um 17.30 an den obigen Koordinaten.
Woraus bestehen Dominosteine eigentlich?
Laut der Klassifikation des Deutschen Lebensmittelbuches sind Dominosteine gefüllte braune Lebkuchen aus der Kategorie des Dauergebäcks. Typisch für dieses herbst- und winterliche Weihnachtsgebäck ist seine Würfelform, die auch den Namen bedingt.
Ein einfacher Dominostein besteht in der Regel aus mehreren Schichten von braunem Lebkuchen mit verschiedenen Füllungen wie Fruchtgelee, Marzipan oder Persipan, die mit verschiedenen Schokoladensorten überzogen sind. Der klassische Dominostein verwendet hier Zartbitterschokolade. Inzwischen gibt es aber auch Varianten, die Vollmilch- oder weiße Schokolade verwenden.
Weiterhin gibt es laut der oben genannten Klassifikation aber noch zwei Premium-Qualitätsstufen. Diese unterscheiden sich von den normalen Dominosteinen wie folgt:
- Dessert-Dominosteine oder feine Dominosteine: Diese Variante muss mindestens zwei Lagen Füllung enthalten, die aus einer Fruchtzubereitung und aus Marzipan oder Persipan bestehen.
- Feinste Dominosteine: Um diese Qualitätsstufe zu erreichen, darf ein Dominostein eine doppelte Füllung aus Fruchtzubereitungen und ausschließlich Marzipan enthalten.
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Wer hat den Dominostein erfunden?
Vor dem Hintergrund dieses neu geschaffenen kuriosen Feiertages gilt es im Folgenden natürlich, einen näheren Blick auf die Geschichte dieser typischen Leckerei der Adventszeit zu werfen. Beginnen wir daher mit der Frage, wer den heute bekannten und beliebten Dominostein erfunden hat.
Diese Ehre gebührt dem Dresdner Chocolatier Herbert Wendler (1912–1998), der das Rezept für die Schichtpraline im Jahr 1936 entwickelte. Wendler verfolgte mit diesem Produkt das Ziel, eine deutlich breitere Käuferschicht anzusprechen. Denn im Vergleich zu den anderen Produkten seiner Pralinenmanufaktur waren die Dominosteine aufgrund der verwendeten Zutaten deutlich günstiger in der Herstellung.
Aufgrund seines deutlich günstigeren Preises wurde der Dominostein aufgrund der Lebensmittelknappheit im Zweiten Weltkrieg auch als sogenannte Notpraline bekannt und populär. Nach Kriegsende wurde das Dauergebäck vorwiegend durch das Dresdener Unternehmen Dr. Quendt bekannt, das nach Herbert Wendlers Insolvenz im Jahre 1996 auch das Originalrezept erhielt.