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Fernsehturm Nürnberg Multi-Cache

Hidden : 9/30/2026
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:




Fernsehturm Nürnberg – Das Nürnberger Ei

Wie ein markantes Ausrufezeichen ragt der Nürnberger Fernmeldeturm über die Stadt. Mit seinen 292,8 Metern ist er das höchste Bauwerk Bayerns und prägt seit Jahrzehnten die Silhouette Nürnbergs. Wegen der charakteristischen, eiförmigen Gestaltung seines Turmkorbs wird er im Volksmund „Nürnberger Ei“ genannt. Die Form erinnert an die berühmten Nürnberger Taschenuhren des 16. Jahrhunderts.

Ein Kind der späten 70er

Geplant wurde der Turm ab 1972 vom Stuttgarter Architekten Erwin Heinle. Die Bauarbeiten begannen 1977 im Auftrag der Deutschen Bundespost. Die Bauausführung leitete das Ingenieurbüro Fritz Leonhardt. Nach rund drei Jahren Bauzeit wurde der Fernmeldeturm 1980 fertiggestellt und nahm seinen Betrieb auf.

Der Bau ist nicht nur wegen seiner Höhe bemerkenswert: Die von Heinle und Leonhardt entwickelte Stahlbetonkonstruktion galt seinerzeit als technische Pionierleistung. Auch die markante Form des Turmkorbs war bewusst als eigenständiges architektonisches Wahrzeichen gestaltet.

Seit Juni 2021 ist der Nürnberger Fernmeldeturm in die Bayerische Denkmalliste aufgenommen. Damit ist er nicht nur das höchste Bauwerk Bayerns, sondern auch das höchste Baudenkmal des Freistaats.

Die goldene Ära als Ausflugsziel

Der Turm war ursprünglich nicht ausschließlich für die Fernmeldetechnik gedacht. Von Beginn an gehörten auch eine Aussichtsplattform und ein Drehrestaurant zum Konzept. Die Aussichtsplattform lag rund 185 Meter über dem Boden, das Restaurant befand sich darüber im Turmkorb.

Für die Besucher gab es einen Schnellaufzug, der sie in kurzer Zeit in die Höhe brachte. Von dort bot sich ein weiter Blick über Nürnberg und das Umland. Das Drehrestaurant machte den Besuch zu einem besonderen Erlebnis: Während des Essens bewegte sich der Restaurantbereich langsam um die eigene Achse und ermöglichte einen ständig wechselnden Panoramablick.

Der Publikumsbetrieb dauerte allerdings nicht dauerhaft an. Von 1980 bis 1992 waren Aussichtsplattform und Drehrestaurant für Besucher geöffnet. Nach Angaben der Deutschen Funkturm wurde der öffentliche Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. In den Jahren zuvor hatten wechselnde Betreiber versucht, das gastronomische Angebot wirtschaftlich zu betreiben.

Seit 1992 ist der Turm für den regulären Publikumsverkehr geschlossen. Wer heute zu Fuß bis zum ehemaligen Restaurantgeschoss gelangen möchte, müsste 1.004 Treppenstufen bewältigen. Bis zur Mastspitze sind es insgesamt 1.450 Treppenstufen und Leitersprossen.

Wozu dient der Turm heute?

Auch wenn das „Nürnberger Ei“ heute nicht mehr als Aussichtsturm für Besucher geöffnet ist, hat es seine technische Bedeutung keineswegs verloren. Die Deutsche Funkturm (DFMG) bezeichnet den Fernsehturm als wichtigen Funkstandort der Region. Von hier aus werden weiterhin zahlreiche Medien- und Kommunikationsdienste übertragen.

Der Turm trägt unter anderem Antennen und technische Einrichtungen für:

  • Fernsehen: digitales Antennenfernsehen DVB-T2
  • Radio: analoges UKW und digitales DAB+
  • Mobilfunk: Sprach- und Datenkommunikation
  • Richtfunk: drahtlose Punkt-zu-Punkt-Verbindungen
  • Behördenfunk: unter anderem für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)
  • weitere Funkdienste wie Funkrufdienste und spezielle Kommunikationsanwendungen.

Eine wichtige Veränderung erfuhr der Turm im November 2005: Im Zuge der Umstellung vom analogen auf digitales Antennenfernsehen wurde die Antennenspitze ausgetauscht. Dadurch erreichte der Nürnberger Fernsehturm seine heutige Höhe von 292,8 Metern.

Das „Nürnberger Ei“ ist damit weit mehr als ein markantes Fotomotiv. Auch mehr als vier Jahrzehnte nach seiner Fertigstellung erfüllt es weiterhin eine wichtige Funktion für die Funk- und Medienversorgung Nürnbergs und der Region.


Zu diesem Cache

Um diesem Wahrzeichen näherzukommen, führt euch dieser Multi in zwei kurzen Stationen zu den verschlossenen Toren des Areals, an denen ihr jeweils ein Hinweisschild findet. Zählt aufmerksam alle Buchstaben vor Ort nach, um das Final zu berechnen.

  • Station 1: Begebt euch zum ersten Tor. Zählt hier alle Buchstaben auf dem gelben Schild direkt links neben dem Tor (ohne Sonderzeichen und Leerzeichen). Das Ergebnis ist A.

  • Station 2: Geht weiter zum zweiten Tor. Zählt auch hier alle Buchstaben auf dem Hinweisschild (ohne Sonderzeichen und Leerzeichen). Das Ergebnis ist B.

Das Final:

Mit den ermittelten Werten könnt ihr das Versteck in der näheren Umgebung bei folgenden Koordinaten berechnen:

N 49° 25.(A * 15) + 30

E 011° 02.(B * 10) + 60

Bitte verhaltet euch vor Ort unauffällig (Muggelgefahr!) und achtet darauf, den Cache wieder exakt so zu verstecken, wie ihr ihn vorgefunden habt. Viel Spaß beim Suchen!

Additional Hints ()

Svany: Zntargvfpu, va pn. 3 z Uöur, zvggvt, jrqre Yrvgre abpu Natry abgjraqvt!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

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