Tag der Gummi👢👢 -
die brauchen wir heute (vielleicht) auch

22. November 2026Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â (2 Tage vorverlegt)
14:15 Uhr
auf dem Cache GC7X5RW
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Eine kleine Kulturgeschichte der Gummistiefel – oder:
Wer hat die Gummistiefel erfunden?
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Arthur Wellesley, den  1. Duke of Wellington und die Hessenstiefel in der Schlacht bei Waterloo
Gemeinhin gelten die Briten als Erfinder des Vorläufers der modernen Gummistiefel. Begründet wird diese Zuschreibung mit einem Hinweis auf den Feldmarschall Arthur Wellesley, den  1. Duke of Wellington, der Napoleon in der Schlacht bei Waterloo am 18. Juni 1815 besiegte. Wellingtons Erfolgsgeheimnis sollen die kniehohen Lederstiefel gewesen sein, die vorwiegend die Kavallerie vor Schwerthieben schützen sollten. Dieses auch als Hessenstiefel bekannte Schuhwerk wurde durch intensives Einfetten wasserdicht gemacht.
Der „Wellington“-Stiefel wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts zum Standard praktischer Fußbekleidung innerhalb der britischen Aristokratie und Mittelschicht. Der Name wurde später auf wasserdichte Gummistiefel übertragen, die nicht mehr mit einer bestimmten Klasse in Verbindung gebracht werden. Aufgrund der historischen Bedeutung sind die Gummistiefel in England auch heute noch als Wellingtons bzw. Wellies oder Welli Boots bekannt. Wobei hier aber nicht das (wasserabweisende) Material der Stiefel, sondern primär ihre Form die Verbindung zur modernen Version dieses Schuhs herstellt. Der Bezug zum Material ergibt sich durch eine gänzlich andere Spur.
Südamerikas indigene Völker und die Kombination von Stoff mit Naturkautschuk
Entgegen der weitverbreiteten Annahme, dass die Gummistiefel eine Erfindung aus Großbritannien sind, reichen die Wurzeln der gummierten Schuhe tatsächlich noch weiter zurück. So gilt es als gesichert, dass einige indigene Völker in Gebieten Südamerikas einen primitiven Vorläufer dieser wasserdichten Stiefel kannten. Durch die Tränkung von Stoffschuhen im Milchsaft des Gummibaums entstand eine Vermischung des Naturkautschuks mit dem Stoff, die sowohl eine wasserabweisende Konsistenz schuf als auch für eine gewisse Haltbarkeit dieser Schuhe sorgte.
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Charles Goodyear und die Entdeckung der Vulkanisierung im Jahr 1839
Ein ähnliches Phänomen entdeckte der US-Amerikaner Charles Goodyear eher zufällig im Jahr 1839. Eher zufällig konnte er durch die Zugabe von Schwefel und weiteren Stoffen aus Naturkautschuk eine Art Gummi erzeugen, der sowohl unter Wärme- als auch unter Kälteeinfluss seine feste Konsistenz behielt. Mit der so entdeckten Vulkanisierung lieĂźen sich die Eigenschaften des Gummis gezielt steuern und Goodyear lieferte die Grundvoraussetzung fĂĽr die modernen Gummistiefel, die fortan in der Zivilbevölkerung, vor allem aber fĂĽr das Militär interessant wurden.Â
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Hiram Hutchinson und die Gründung der Gummistiefel-Marke l’Aigle
Goodyear war nicht nur Erfinder, sondern auch Geschäftsmann. Dementsprechend verkaufte er auch Lizenzen zur Herstellung von Gummistiefeln. Im Jahr 1853 erwarb der US-Amerikaner Hiram Hutchinson eine solche Lizenz und gründete in Frankreich die Marke l’Aigle (dt. Adler). Der Name ist eine Referenz an den US-amerikanischen Wappenvogel.
Wobei Hutchinson sich sehr bewusst für den europäischen Standort entschied, da er im ruralen Europa den besten Absatzmarkt für Gummistiefel sah. Im Laufe der Zeit wurde aus l’Aigle die Kurzform Aigle und Hutchinson gilt als eine der prägenden Figuren für die Verbreitung der Stiefel aus Gummi.
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Henry Lee Norris und die grĂĽnen Original Hunter Boots
Eine weitere prägende Figur der Gummistiefel-Industrie war der US-Amerikaner Henry Lee Norris, der 1855 nach Schottland immigrierte und ein Jahr später die North British Rubber Company in Edinburgh eröffnete. Dies wäre nicht weiter bemerkenswert, da zu dieser Zeit auf dem ganzen europäischen Kontinent Hersteller auf den Markt gingen und die Nachfrage nach dem wasserdichten Schuhwerk abdeckten. Ihren Ehrenplatz in der Geschichte der Gummistiefel erhielt die North British Rubber Company allerdings erst im Winter 1955 mit der Markteinführung des grünen Original Hunter Boot. Immerhin ist die Marke Hunter bis heute noch Hoflieferant des britischen Königshauses.
(Quelle: Kuriose-Feiertage.de)

Wir treffen uns, wie schon erwähnt, auf dem Cache 🏄🏼‍♀️Mit Gummi 👢 oder barfuß👣
Wenn es zu kalt und regnerisch (oder schneestürmisch) ist, können wir in die benachbarte Gastronomie gehen. Der Oberwirt würde sich hier anbieten. Wenn das eintritt, wird in einem Announcement informiert.
Es ist eine Geocaching-Veranstaltung von, für und mit Geocacher(n). Es dürfen TBs und Geocoins mitgeführt, gezeigt, getauscht und discovered werden. Es ist auch erwünscht, über Geocaching zu reden, Probleme aufzuzeigen, Abenteuer zu schildern und Hints und Denkansätze zum Besten zu geben. Es besteht keine Pflicht, etwas zu konsumieren, der Owner ist auch anwesend.
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Viel SpaĂź bei diesem Event
Fred Bull
2026