Hinter Blücherstein und Grafenstuhl Traditional Cache
Hinter Blücherstein und Grafenstuhl
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (regular)
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Unter dem roten Stein sollt Ihr suchen, holz ist davor
Under the red stone you must seek, look for wood
Plastikbox mit Logbuch! - Blücherstein und Grafenstuhl haben zuviel Publikum, daher etwas abseits davon. - Feste Schuhe oder zumindest Überzieher bei nach feuchtem Wetter empfohlen. ;-)
Der Blücherstein ist ein Findling bei Kavelpaß in der Gemeinde Boldekow im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Der als Geotop ausgewiesene Stein befindet sich nördlich von Friedland westlich der Bundesstraße 197 nach Anklam. Er liegt auf einer Hochfläche in einem Kiestagebau nördlich des Landgrabens.
Der Blücherstein ist 5,2 Meter lang, 4 Meter breit und 3,5 Meter hoch. Sein Umfang beträgt 11,5 Meter. Die Berechnung seines Volumens ergab 38 Kubikmeter. Er besteht aus feinkörnigem Granit und ist stark geklüftet. Der Stein wurde durch Gletscher aus Skandinavien während der Weichseleiszeit an seinen Fundort verbracht.
Der junge Gebhard Leberecht von Blücher, damals auf schwedischer Seite kämpfend, wurde der Legende nach in der Nähe von Kavelpaß während des Siebenjährigen Krieges am 27. August 1760 bei einem Scharmützel vom preußischen Husaren Gottfried Landeck gefangen genommen. Mit dem bald darauf erfolgten Übertritt Blüchers in die preußische Armee begann dessen militärische Karriere, woran die Bezeichnung „Blücherstein“ erinnern soll.
Auf dem Standort eines mittelalterlichen Turmhügels wurde 1833 mit dem Chausseebau von Kavelpaß nach Zinzow der sogenannte Grafenstuhl als Aussichtspunkt errichtet. Er wurde aus gehauenen Granit in runder Form mit einer Plattform gebaut. Graf von Schwerin auf Zinzow hatte dazu Land und Material zur Verfügung gestellt, deshalb „Grafenstuhl“. Wenn man dem Weg folgt kommt man zum Schloss Zinzow mit Gutsbrennerei wo man eventuell einen guten Tropfen zu sich nehmen kann.
Noch ein Hinweis an die Pedanten. Der Cache wurde im Winter 2003 angelegt. Da war das Feld gefrohren und die Genauigkeit von zivilen GPS Geräten noch nicht so hoch wie wir das heute gewohnt sind. Heute würden wir eher 53°42'17.6"N 13°33'55.5"E bzw. 53.704889, 13.565417 als Koordinaten angeben, wobei auch diese nicht exakt über dem Cache liegen. Wäre doch ein bisschen zu einfach wenn nicht ein bisschen Ostereier suchen dabei wäre. Die Cache Koordinaten geben den damalige Einstiegspunkt durch das Gebüsch an. Das verändert sich naturgemäss mit den Jahren und daher muss jeder seinen eigenen Weg ins Zentrum der Feldsteine finden. Spinnen, Eidechsen und anderes Kleingetier inclusive.
Additional Hints
(No hints available.)
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