Gerdshütte 1 - Das Grab des Schielenden Gerds Multi-Cache
Gerdshütte 1 - Das Grab des Schielenden Gerds
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Wie alle Caches der Gerd-Reihe sollte dieser ohne häusliche Vorarbeiten angegangen werden! Nur dann gibt es den vollen Spaß!
Hier kann man parken:
N 52° 58.132’ ; E 08° 39.702’. Aber bitte nicht auf dem Gelände des Schullandheimes!
Der Cache befindet sich in der Nähe des Schullandheimes Gerdshütte, in dem schon der Verfasser wichtige Tage seiner Jugend verbracht hat.
Er mißt 10cm im Durchmesser und ist 10cm lang.
Der Cache sollte in einer Stunde zu finden sein.
Wie ist das Schullandheim nun zu seinem Namen gekommen?
Nach der verlorenen Schlacht auf den „Wilden Äckern“ im Oktober 1427 südöstlich von Upgant, mußte die Abteilung Vitalienbrüder, die den ostfriesischen Fürsten Ocko II in seinem Kampf gegen Focko Ukena unterstützt hatte , unter der Führung des schielenden Gerds Ostfriesland verlassen. Mit den verbliebenen Mannen schlug sich der ehemelige Kapitan Störtebeckers der Weser entlang nach Süden durch, um sich schließlich südlich der Hansestadt, in unmittelbarer Nähe seiner Erzfeinde, zu verstecken. In den dichten Wäldern südlich des Klosters Heiligenrode war es nicht schwer für ihn und seinen Anhang Versteck in einer alten Jagdhütte zu finden. Mit den verbliebenen Reichtümern wollte er dort zunächst ein unauffälliges Leben führen, um dann, wenn Gras über die Sache gewachsen war, mit einem neuen Schiff seinem alten Beruf nachzugehen. Es sollte aber anders kommen, auf einer Jagd erwischte ihn ein Keiler und Gerd starb wenig später am Wundfieber im Jahre 1429. Zuvor wurde schon ein Großteil seiner verbliebenen Mannschaft Opfer einer Typhusepedemie. Zwei verbliebene Männer beerdigten ihn weit von Gerds-Hütte. Sie planzten einen Baum über sein Grab und faßten es mit Brombeersträuchern und Brennesseln ein. Auch im Tode war Gerd, der wohl 26 Kinder sein eigen zählte, ein fruchbarer Mann: der Baum gedieh gut und entwickelte sogar mehrere Kronen.
Es gibt viele Geschichten über den schielenden Gerd, und eine beschreibt das Ausmaß seines Schielens sehr deutlich: "so geschah es, daß als er einen seiner Leute mit dem einen Auge in Richtung Nord fest im Blick hatte, um ihn einer unbedeutenden Verfehlung wegen hart zu bestrafen, er mit dem anderen Auge auf genau WestNordWest einen Landsknecht des Bischofs wahrnahm, um ihn sogleich mit seiner Pistole zu erschießen.“
Immer wieder Anlaß zu Spekulation bietet übrigens der nicht unerhebliche Schatz aus Gold und Edelsteinen aus dem er seinen Lebensunterhalt bestritt und der seit seinem Tod verschollen ist. Einzig sein Grab ist der Nachwelt überliefert.
Der schielende Gerd wurde so begraben, daß er mit seinem rechten Auge in die Ferne schweifen konnte, Richtung 34,3 Grad, seiner Heimat dem Meer folgend. Das linke Auge blickte mißtrauisch über 210 m hinweg auf den Grabhügel seiner letzten Getreuen, an Position N 52° 57.904’; E 08° 39.992’, insbesondere derer, die außer ihm um die Lage seines Schatzes wußten.
Grabbeigaben: Post-Its, Roboter, PEZ-Spender, E-Wagen Marke, 2 Pixi-Bücher, 5 Gulden.
Additional Hints
(Decrypt)
Gvc: Jraa qnf TCF rvara Jrtchaxg cebwrmvrera xnaa, yäßg fvpu qnf Eägfry buar ivry Zngur yöfra.
Qre yrvpugrfgr "Nhsfgvrt" ortvaag orv rvarz Qheputnat abeqjrfgyvpu qrf Pnpurf.
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